+++ Eilmeldung +++

Corona ungebremst: Virologe warnt vor überfüllten deutschen Krankenhäusern - „Das Personal fehlt“

Corona ungebremst: Virologe warnt vor überfüllten deutschen Krankenhäusern - „Das Personal fehlt“
Richard Wiedl, Charlys Tante, Frauenkleider, Musiker
+
Grandioser Auftritt: Richard Wiedl als Charlys Tante, in Frauenkleidern und mit High Heels.

„War das wieder herrlich!“

Schwabhausen: Richard Wiedl wird bei Peter-Alexander-Abend gefeiert

Es war nicht „Die kleine Kneipe in unserer Straße“, sondern dieses Mal die Kleinkunstbühne im Gasthof zur Post in Schwabhausen, auf der endlich nach einer sehr langen Pause wieder etwas geboten werden durfte. Mit seinem Programm „Peter Alexander – ein Leben“ präsentierte der bekannte Sänger Richard Wiedl die schönsten und bekanntesten Lieder des österreichischen Entertainers.

Schwabhausen – Mit Anja Czak (Geige) und Anna Nam-Winkler (Piano) hatte Wiedl zwei kongeniale Kolleginnen engagiert, die gemeinsam mit ihm das Publikum verzauberten. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen für Veranstaltungen wurde im Programm auf Pausen bewusst verzichtet. Mit den verschiedensten Instrumenten zeigte Wiedl seine Vielfältigkeit und wechselte hier und da das Bühnenoutfit, um ganz in den Liedtext einzutauchen.

Charmant moderierte er sich von Lied zu Lied und erzählte lustige Anekdoten. Er erinnerte an die Witze mit Graf Bobby und Baron Mucki, und wer kennt nicht das Weiße Rössl am Wolfgangsee? Auch wenn er mal ein „Lüfterl vergaß“, so konnte man nur staunen, wie sportlich elegant er sich die Bühne zu eigen machte. Es war eine außergewöhnliche Dynamik, die der Zuschauer erleben durfte, und egal ob groß oder klein: Alle konnten „die süßesten Früchte“, also Liedtexte, des Abends mitsingen.

Am Ende waren alle begeistert, und die Jüngsten standen am Bühnenrand und überreichten Wiedl ein paar Blümchen – ganz so wie früher.

„War das wieder herrlich, live zu singen!“ Mit diesen Worten bedankte sich Richard Wiedl bei Elisabeth und Josef Kappes sowie beim Wirt Heinrich Kellerer, dass sie alle „den Mut hatten, den Abend zu gestalten“. Danach verabschiedete er sich musikalisch beim Publikum mit einem „leisen Servus“.

Lang anhaltender Applaus forderte ihn noch zu einer Zugabe auf – ein ganz besonderes Highlight an diesem Abend. Denn in der Rolle als Charlys Tante streifte er sich ein Kleid über, schlupfte in schwarze High Heels – in denen er übrigens mühelos laufen konnte – , schnappte sich die Maracas und gab den Evergreen „Brazil“ zur Erheiterung aller dankbaren Besucher zum Besten. Roswitha Höltl

Auch interessant

Kommentare