Technischer Defekt

Schwelbrand in der Jahnhalle

Dachau – „In der Jahnhalle brennt’s“ – die Nachricht verbreitete sich am Samstag nachmittag wie ein Lauffeuer in Dachau. Tatsächlich alarmierten um 15.39 Uhr die Bogenschützen des TSV 1865 Dachau die Feuerwehr, weil sie starken Brandgeruch und eine leichte Rauchentwicklung wahrnahmen.

Wie sich herausstellte, hatte ein technischer Defekt an einer der Deckenlampen einen kleinen Schwelbrand verursacht.

Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Dachau, Karlsfeld, Prittlbach und Ampermoching sowie der Rettungsdienst, die Polizei und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung fuhren zur Jahnstraße. Ja, sogar Landrat Stefan Löwl machte sich auf den Weg angesichts des Großeinsatzes.

In der Halle trafen sie auf die Bogenschützen des TSV 1865, die ihren Tag der Offenen Tür anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Abteilung begangen hatten und gerade alles abbauten. Sie hatten den Notruf gewählt.

Ein Trupp Feuerwehrler machte sich auf den Weg zum Dachstuhl über der Turnhalle und fand mittels der Wärmebildkamera eine heiße Stelle in der Dämmung. Aus noch unbekannter Ursache war es bei einer Lampe zu einem technischen Defekt und dadurch zu einem kleinen Schwelbrand gekommen. Mit Haken wurde die Dämmung großflächig entfernt und der verschmorte Bereich mit einem Kleinlöschgerät abgelöscht und anschließend erneut mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Die standardmäßig aufgebaute Schlauchleitung vom Löschfahrzeug bis unters Dach konnte ungenutzt zurückgenommen werden. Nach einer Stunde rückten die letzten der insgesamt etwa 50 Einsatzkräfte wieder ab.

tor

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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