Aus Sicherheitsgründen

Auch am Würmkanal müssen Bäume gefällt werden

Karlsfeld - Nicht nur rund um den Karlsfelder See müssen Bäume gefällt werden, sondern auch am Würmkanal. Die Arbeiten beginnen am Montag.

Die Fällungen seien notwendig, "da nach eingehender Untersuchung an einigen Bäumen deutliche Schäden festgestellt wurden, die ein hohes Risiko für die Verkehrssicherheit bedeuten“, teilt das Wasserwirtschaftsamt München in einer Pressemitteilung mit.

Die Behörde überprüft die Bäume am an der Stadtgrenze zu München gelegenen Kanal regelmäßig auf ihre Verkehrssicherheit. Die letzte Untersuchung habe ergeben, dass mehrere Bäume deutlich geschädigt und nicht mehr standsicher sind. „Da die Bäume unmittelbar am Weg stehen, der entlang des Würmkanals führt, ist eine Fällung unumgänglich“. so das Amt weiter. Die Maßnahme werde in enger Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Dachau vorgenommen.

Grund für die Fällungen sind Schäden und Faulstellen im Stamm- und Wurzelbereich. Der sich natürlich verjüngende Aufwuchs im Unterholz schließt rasch die durch die Fällungen entstandenen Lücken. Aber auch absterbende Kronen und Kronenteile mit zum Teil schütterer Belaubung deuteten auf den schlechten Zustand der Bäume hin. Betroffen sind vor allem Eschen, die vom sogenannten Eschentriebsterben befallen sind. Auslöser ist ein Pilz. Äste und sogar ganze Kronenteile sterben ab, was eine erhöhte Bruchgefahr zur Folge hat.

Viele Bäume mit leichteren Schäden können durch Pflegemaßnahmen erhalten bleiben. Unter anderem werden die Mitarbeiter der Flussmeisterstelle Totholz entfernen und Baumkronen auslichten. Die Pflegearbeiten beginnen am kommenden Montag und dauern voraussichtlich drei Wochen. Für den Zeitraum der Arbeiten muss der Weg entlang des Kanals gesperrt werden.

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