Nach illegalen Corona-Partys: Mallorca greift knallhart durch - und macht den „Ballermann“ dicht

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Hier war noch alles in Ordnung: Viele Jugendlichen, wie auf dem Archivfoto Tim, heizten am Karlsfelder Skatepark die Pipes rauf und runter.

Gelände gesperrt

Skatepark in Karlsfeld muss schließen

Karlsfeld - Der Skatepark Karlsfeld muss schließen. Für viele Jugendliche ein herber Verlust, denn der Park war sehr beliebt. Zumindest eine kleine Entschädigung gibt es aber.

Sogar ein ehemaliger Weltmeister hat schon seine coolen Stunts im Skaterpark Karlsfeld gemacht: September 2012 ist Ex-Weltmeister Tobi Albertross nach Karlsfeld gekommen, jungen Skatern in einem Kurs Tipps zu geben und neue Tricks zu zeigen.

Eine von viele tollen Veranstaltungen, die es im Skaterpark Karlsfeld schon gab. Jetzt ist Schluss damit: Skater und Blader müssen sich einen anderen Ort für ihr Hobby suchen. Denn der beliebte Skatepark in Karlsfeld musste schließen. Grund dafür sind bauliche Mängel.

Der Karlsfelder Skatepark hat eine lange Geschichte. Eröffnet wurde die Anlage 1999, das Projekt begleitete die Aufsuchende Jugendarbeit. Von Beginn an verwalteten die Jugendlichen den Park selbst. Schnell kamen Skater aus dem gesamten Landkreis nach Karlsfeld.

Vor allem seit die Jugendlichen im Jahr 2009 eine Minirampe aufgebaut haben, traf man am Karlsfelder Skatepark immer öfter auch Auswärtige, die von der Anlage begeistert waren. Zum zehnjährigen Jubiläum 2009 hatten die Jugendlichen in nur zwei Wochen die neue Rampe gebaut. Alle haben zusammen geholfen, teilweise waren bis zu 30 Leute auf der Baustelle. Im Juni wurde die Anlage dann beim zehnten Karlsfelder Skatecontest eingeweiht. 27 Teilnehmer zeigten ihr Können vor rund 400 Besuchern. Immer wieder gab es bei Wettbewerben kunstvolle Tricks zu sehen.

Nun das Aus des Skateparks. Es gibt zu viele Mängel an der Anlage. Die Elemente, die damals günstig auf der Sportfachmesse ISPO eingekauft wurden, waren eigentlich nur für Messezwecke angedacht. Jetzt hat der TÜV bei einer Prüfung festgestellt: Der aktuelle Zustand ist so schlecht, dass grundsätzliche Mängel nicht mehr zu beheben sind. Der Park musste geschlossen werden. Momentan ist er mit einem Bauzaun abgesperrt.

Die Elemente werden, bis auf die Halfpipe, in den nächsten Wochen abgebaut. Was mit der fast leeren Fläche passieren wird, ist noch unklar. Kinder und Jugendliche, die Ideen haben, wie es mit dieser Fläche weiter gehen soll, können ihre Vorstellungen der Streetworkerin der Gemeinde, Christiane Hagitte, mitteilen. Sie ist telefonisch unter der Nummer 01 76/18 57 57 87 oder per E-Mail an streetwork@karlsfeld.de erreichbar.

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