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Schützenmeister Lorenz Aschbichler (rechts) mit den Meisterschützen der Saison.

Frei Glück Schwabhausen

Schützen bangen um die Zukunft ihres Vereins

Schwabhausen - Die Schützen von Frei Glück Schwabhausen bangen um den Fortbestand ihres Traditionsvereins. Und: Sie fühlen sich im Stich gelassen von der Gemeinde.

Hauptthema der Saisonabschlussfeier des Schützenvereins Frei Glück Schwabhausen im Gasthof zur Post war die Ehrung der Vereinsmeister und die Preisverteilung vom Endschießen, Schützenmeister Lorenz Aschbichler nutzte den Abend aber auch, um seiner Sorge über den Fortbestand des mittlerweile 107 Jahre alten und rund 200 Mitgliedern zählenden Traditionsvereins Luft zu machen. Wie schon seit einiger Zeit bekannt, sind die Tage des Schützenvereins im Gasthof zur Post gezählt. „Ich kann zwar als gute Botschaft verkünden, dass wir die nächsten drei Jahre, also bis etwa 2019 noch unsere Schieß- und Vereinsabende in der Post abhalten können und damit ein wenig Zeit gewonnen haben, aber was wird dann?“, stellte Aschbichler in den Raum.

„Der Erfolg und das Überleben eines Vereins hängt nicht zuletzt davon ab, was man den Mitgliedern und vor allem der Jugend bieten kann. Die Unterkunft stellt dabei eine wichtige Grundlage dar“, sagte Aschbichler und ergänzte, dass der derzeitige Schießstand dringend einer Modernisierung bedürfe, diese aber im Hinblick auf die ungewisse Zukunft verwehrt werde und wohl auch nicht mehr rentabel sei.

Im Ringen mit dem Unterkunftsproblem fühlen sich die Schützen auch von der Gemeinde im Stich gelassen. „Im Vorfeld wurden uns keine Hoffnungen gemacht, dass wir in naher Zukunft eine entsprechende Unterkunft in einem gemeindlichen Gebäude bekommen“, klagte Aschbichler. „Wir sind zwar schon seit Jahren dabei, mit Erlösen aus Veranstaltungen wie zum Beispiel dem jährlichen Fischessen, Rücklagen für einen neuen Schießstand zu schaffen, aber ohne Hilfe der Gemeinde wird dieses Vorhaben nicht zu realisieren sein.“

Mit dem Verlauf der Saison und den sportlichen Erfolgen zeigte sich der Schützenmeister sehr zufrieden. „Rund 40 Schützen sind durch ihre Teilnahme an mindestens zwölf Schießabenden in die Wertung gekommen, das ist ein überaus erfreuliches Ergebnis“, sagte Lorenz Aschbichler, bevor er zur Meisterehrung und zur Preisverteilung schritt.

Vereinsmeister in der Schützenklasse wurde diesmal Daniel Aschbichler vor Michael Medele und Christian Aschbichler. Bei den Damen war Claudia Wagenpfeil am erfolgreichsten. Sie siegte vor Heike Fleischhauer und Angelika Gleixner. Bei den Luftpistolenschützen setze sich Peter Häbe an die Spitze, gefolgt von Helmut Medele und Lorenz Aschbichler.

Bei den Auflage-Schützen siegte Herbert Nassl vor Helmut Medele und Rudi Horra und die Jugend-Konkurrenz gewann Isabel Kirsch vor Niklas Göttler und Benjamin Göttler.

Beim Endschießen siegten Daniel Aschbichler (Schützenklasse und Luftpistole), Herbert Nassl (Auflage) und Isabell Kirsch (Jugend). Preise gab es auch für die Schützen, die sich während der Saison die meisten Punkte für Anwesenheit und Blattlwertung erarbeitet hatten. Die Sieger sind hier Helmut Medele (Auflage Damen und Herren), Niklas Göttler (Jugend) und Christian Aschbichler (Schützenklasse).

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