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Das AWO-Führungstrio, v.l.: Iris Joseph, Andrea Müller und Schorsch Kiermeir.

Arbeiterwohlfahrt Röhrmoos

Generationswechsel an der Spitze

Röhrmoos - Generationswechsel bei der Arbeiterwohlfahrt (AWO) Röhrmoos: Die 43-jährige Andrea Müller, die schon acht Jahre stellvertretende Vorsitzende im Ortsverein war, hat bei der Wahlversammlung die 74-jährige Vereinschefin Paula Herzinger abgelöst.

Die Arbeiterwohlfahrt Röhrmoos hat eine neue Vorsitzende. Bei der gut besuchten Jahresversammlung wurde Andrea Müller (43) zur Nachfolgerin von Paula Herzinger (74) gewählt.

Herzinger, die seit ein paar Monaten Ehrenbürgerin der Gemeinde Röhrmoos ist, wurde am Wahlabend von ihrer Nachfolgerin noch zur Ehrenvorsitzenden der Röhrmooser AWO ernannt.

27 der 29 Stimmberechtigten sprachen sich bei zwei Enthaltungen für Andrea Müller als neue Vorsitzende aus. Zur neuen Stellvertreterin wählte man mit 28 Stimmen Iris Joseph, die bereits in der Nachbarschaftshilfe mitarbeitet und Lotsin am Runden Tisch Senioren ist. Iris Joseph übernimmt auch das Schriftführer-Amt, das in den letzten zwölf Jahren Elfriede Dörr ausgeübt hat, die sich nicht mehr zur Wahl stellte. Auch die langjährige Schatzmeisterin Margarete Priller kandidierte aus Altersgründen nicht mehr. Nachfolger ist Schorsch Kiermeir.

Beisitzerinnen im Vorstand bleiben Karin Decker und Monika Reiser, neu sind Margarete Priller und Karin Wilberg. Anneliese Hauke und Elfriede Dörr erklärten sich bereit, das Amt der Revisoren zu übernehmen.

Der frühere SPD-Gemeinderat Helmuth Rumrich, der schon seit der Gründung des AWO-Ortsvereins vor 26 Jahren maßgeblich im Vorstand mitwirkte, kandidierte aus Altersgründen nicht mehr. Er und die übrigen ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder wurden mit Geschenken verabschiedet.

Wie Bürgermeister Dieter Kugler (CSU) betonte, sei es hauptsächlich Herzingers großartiges Engagement in der AWO gewesen, dass sie der Gemeinderat zur Ehrenbürgerin ernannt hat. Die Gemeinde Röhrmoos schätze das umfangreiche Hilfsangebot der AWO und sei froh, dass es mit Andrea Müller problemlos weitergehe. Die SPD-Frau Paula Herzinger sei über viele, viele Jahre das soziale Gesicht in der Gemeinde gewesen. Auch Andrea Müller war voll des Lobes. Herzinger habe ihre vielfältigen Aufgaben für die AWO stets mit Hingabe und Freude verrichtet und es dabei nie an Kraft und Wärme fehlen lassen.

In der Ära Herzinger ist die AWO Röhrmoos auf nunmehr 73 Mitglieder angewachsen. Einen großen Schub gab es bei der 25-Jahr-Feier im Vorjahr, aber auch danach haben sich noch mehr als ein Dutzend Frauen und Männer für eine Mitgliedschaft entschieden. Es fällt auf, dass gerade in den vergangenen Jahren der Einfluss von CSU-Leuten in der einst hauptsächlich von SPD-Mitgliedern geführten Organisation deutlich zugenommen hat. Mitglieder sind unter anderem MdL Bernhard Seidenath und Bürgermeister Dieter Kugler sowie der ehemalige CSU-Ortsvorsitzende Schorsch Kiermeir.

Auch die neue Ortsvorsitzende Andrea Müller kandidierte zuletzt auf der CSU-Gemeinderatsliste. Wichtig ist für die AWO-Führung aber nicht eine Parteizugehörigkeit, sondern, wie es Paula Herzinger ausdrückte, die Erkenntnis, dass es viele Menschen mit einem ärmlichen, tristen Alltag gibt, und sich die soziale Kälte in unserem Land zusehends ausbreite.

Hier will die AWO etwas tun. Sie ermöglicht Kindern aus sozial schwachen Familien zum Beispiel die jährliche Schullandheim-Mitfahrt. Wie Paula Herzinger ausführte, engagiert sich die AWO auch im Helferkreis Asyl und in der Röhrmooser Nachbarschaftshilfe. Wirkungsvoll arbeite man auch an dem von CSU-Gemeinderat Burkhard Haneke geleiteten Runden Tisch Senioren mit. Wichtig für die Kommunikation und Information seien vor allem bei den älteren Leuten im Gemeindegebiet die regelmäßigen AWO-Treffs, zu denen auch Nichtmitglieder eingeladen sind. Das deutlich gestiegene Spendenaufkommen bezeuge, dass die Bürgerschaft dem Engagement der AWO verstärkte Anerkennung und Wertschätzung schenkt.

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