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Ein Sportler, ein Bierliebhaber und ein Menschenfreund

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Eine 80 ganz aus Brezen: Maria und Jakob Maier (v.l.) mit Winfried Mair und Peter Schliephak, die im Namen des Gesangvereins mit dem Brezenachtziger gratulierten.  Foto: gh
Eine 80 ganz aus Brezen: Maria und Jakob Maier (v.l.) mit Winfried Mair und Peter Schliephak, die im Namen des Gesangvereins mit dem Brezenachtziger gratulierten. Foto: gh

Altomünster - 80 Jahre alt ist der „Maierbräu-Jackl“ aus Altomünster geworden - genügend Anlass, um ausgiebig im Gasthaus Maierbräu zu feiern, mit Familie, Verwandten, Freunden, Vereinen, Mitarbeitern, den Stammtischbrüdern, und auch dem Bürgermeister Konrad Wagner. Pater Michael hatte dem Jubilar schon Zuhause gratuliert.

Jakob Maier freute sich über die vielen Gäste, die zur Feier gekommen waren. Humorvoll wie immer würzte er seine kurze Rede mit vielen Bier-Sprüchen. „Dann trinkst hoit a Maierbräu-Bier, dann vageht da dei Grant“ konterten auch gleich Gisela und Sigi Bradl seine Lebensphilosophien mit einem Bier-Gstanzl. Denn schließlich hat sich Maiers ganzes Leben um den Gerstensaft gedreht.

Jakob Maier als erstes von fünf Maierbräukindern geboren. Er ging aufs Gymnasium, machte in Freising das Abitur, lernte das Brauerhandwerk in Weihenstephan von der Pieke auf. „Dabei hat er auch seine Maria kennengelernt, die ihn mit einer Leberkässemmel verführte“, plauderte Christoph Maier ein wenig aus dem Nähkästchen. Da die vor 54 Jahren geschlossene Ehe der zwei leider kinderlos blieb, hatten die Maiers ihren Neffen Christoph vor 25 Jahren aufgenommen und mit ihm bereits einen Generationswechsel eingeleitet. Heute kann sich Jakob Maier also getrost zurückziehen, denn er weiß sein Lebenswerk in guten Händen.

Für sein wirtschaftliches, gesellschaftliches und vor allem soziales Engagement wurde ihm bereits 2003 die Bürgermedaille des Marktes verliehen. Denn Jakob Maier ist seit jeher gerne unter den Menschen. Es zieht ihn auch heute noch zu den Stammtischbrüdern. Er ist einer von ihnen geblieben, doch dort wird ihm auch Respekt entgegengebracht. Dabei ist Jakob Maier keineswegs einer, der stillhält, wenn ihm was nicht passt oder er eine andere Meinung vertritt. Vor allem als eingefleischter CSUler hat er immer seinen Standpunkt klar vertreten.

Aber der Jubilar hat auch eine völlig andere Seite: eine sehr sportliche. Die begann als Leichtathlet und mehrfacher Deutscher Meister in Freising. Er hob auch als erster Tennisvorsitzender die neue Abteilung des TSV Altomünster aus der Taufe und baute den ersten Platz, bevor sich der Verein dann selbstständig gemacht hat. Heute greift der Jubilar zwar auch noch immer noch zum Tennisschläger mit dem vor allem seine Vorhand gefürchtet war, doch lieber unterstützt er die Tennisjugend. Das Skifahren allerdings, das kann er noch nicht lassen, so viel Spaß macht es ihm noch, die Hänge hinunter zu rasen. Vor einiger Zeit hat er allerdings ein neues Hobby gefunden: Computer und das Internet. Und Reisen in aller Herren Länder, das macht er gerne mit seiner Frau Maria - seinem Rückhalt in allen Lebenslagen.

(gh)

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