+
Christiane Riedl zieht die Fäden in den Sprachkursen.

Hochmotivierte Teilnehmer, sehr engagierte Lehrer

Sprachkurse für Asylbewerber

Bergkirchen – Die Sprachkurse für die Asylbewerber in der Gada-Traglufthalle sind angelaufen. Mit gutem Erfolg, wie berichtet wird.

Ein guter Start mit drei Kursen für je zweimal 90 Minuten pro Woche „mit hochmotivierten Teilnehmern“ und sehr „engagierten Lehrern, die sich „große Mühe geben“, so die Veranstalter.

Zwei Kurse finden im Anbau des Gündinger Bauhofs und einer bei der Vhs Bergkirchen statt. Es gibt beispielsweise eine „afrikanische Gruppe“ mit Flüchtlingen aus Mali, Nigeria, Senegal, Somalia, Tansania und Uganda und eine Gruppe mit Afghanen und Pakistani.

„Geplant ist, dass in den nächsten Wochen noch zwei bis drei weitere Kurse starten, sofern wir genügend Unterstützer finden, die sich die Leitung eines solchen Kurses zutrauen“, berichtet Christiane Riedl, die Sprecherin der Sprachkurse. „Dazu werden wir demnächst auch eine entsprechende Weiterbildung organisieren (über das Dachauer Forum), um interessierten Helfern nützliche Methoden an die Hand zu geben“, fügt sie hinzu. Dringend benötigt werden daher weitere ehrenamtliche Helfer, die sich im Bereich Deutschförderung einbringen wollen, sei es vor Ort, um den Bewohnern für Fragen zur Verfügung zu stehen, die sich beim Deutschlernen ergeben, oder sei es, um selbst einen ehrenamtlichen Deutschkurs zu leiten oder dabei unterstützend tätig zu werden.

Geldspenden an den Helferkreis-Asyl-Bergkirchen, Gruppe Deuschförderung, wären sehr willkommen. Entsprechende Spendenquittungen werden im Rathaus ausgestellt. Sachspenden, wie Stifte oder Hefte, kommen nicht infrage. Diese Materialien sind durch Fördermittel abgedeckt. „Für diesen Bereich kommen eigentlich nur Geldspenden in Frage“, hat sich der Helferkreis überlegt. Ein Grund dafür sei, dass im Vorfeld nicht konkret gesagt werden könne, was in Zukunft benötigt wird. Erst im Verlauf des Unterricht bei der Vorbereitung neuer Lektionen und Sichtung möglicherweise geeigneter Unterrichtsmaterialien stelle sich heraus, was für welche Gruppe passend sein könnte. In Betracht gezogen werden unter anderem zusätzliche Fachbücher, didaktisierte Spiele oder Lektüre.

Einige ergänzende Unterrichtsmaterialien im Netz seien hervorragend, aber nur kostenpflichtig herunterladbar. Auch der Bedarf an Unterrichts-Hardware, wie zum Beispiel ein großes Whiteboard oder ein Beamer stelle sich erst im konkreten Fall heraus, auch abhängig davon, in welchem Raum ein Kurs stattfinden soll und was dort vorhanden ist oder gegebenenfalls noch konkret nachgerüstet werden muss.

ink

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Münchner Straße wird nachts zur Rasermeile
Karlsfeld hat ein Raserproblem. Brennpunkt ist die Münchner Straße: Aufgemotzte Motorräder und Autos stören vor allem am Wochenende die Nachtruhe von Anwohnern. …
Münchner Straße wird nachts zur Rasermeile
Typisierungsaktion wird zum Dorffest
Das Ergebnis einer Typisierungsaktion in Wollomoos hat alle Erwartungen weit übertroffen. 277 Typisierungen in einem Ort mit rund 600 Einwohnern – das ist ein Ergebnis, …
Typisierungsaktion wird zum Dorffest
Horror-Wrack: Röhrmooser bei Unfall schwerstverletzt
Bei einem heftigen Verkehrsunfall in der Gemeinde Gerolsbach hat ein 45-jähriger Pkw-Fahrer aus Röhrmoos am Dienstagvormittag schwerste Verletzungen erlitten.
Horror-Wrack: Röhrmooser bei Unfall schwerstverletzt
Radweg für Alltags- und Freizeitradler
Der Wunsch nach einem Radweg zwischen Ampermoching und Haimhausen besteht schon seit einigen Jahren. Nun nehmen zwei Gemeinden das Projekt in Angriff. Der Freistaat will …
Radweg für Alltags- und Freizeitradler

Kommentare