1. Startseite
  2. Lokales
  3. Dachau

Spurs wollen freien Fall stoppen

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Formkrise: Auch Omari Knox (am Ball) hat zuletzt sein Potenzial nicht ausgeschöpft. Foto: dan
Formkrise: Auch Omari Knox (am Ball) hat zuletzt sein Potenzial nicht ausgeschöpft. Foto: dan

Dachau - Wenn der Tabellenvierte zum -elften reist, ist er in der Regel in diesem Spiel auch Favorit. Das trifft an diesem Wochenende allerdings nicht auf die Basketball-Regionalliga zu.

Denn nach vier Niederlagen in Folge jagen die Dachau Spurs derzeit keinem Gegner Angst und Schrecken ein. Auch nicht den Longhorns aus Herzogenaurach, bei denen sie am Samstag um 19.30 Uhr antreten.

Anders als die Korbjäger des TSV 1865 schwimmen die Franken derzeit zudem auf einer kleinen Erfolgswelle. Nach drei Siegen in den letzten fünf Spielen - zuletzt ein 66:63 in Würzburg - haben die Longhorns die Abstiegsplätze verlassen und sind auf Platz elf geklettert. Herzogenaurach vertraut auf eine solide Verteidigungsarbeit, während die Verantwortung in der Offensive auf viele Schultern verteilt wird, was die Mannschaft schwer ausrechenbar macht. Zwar ist Allrounder Michael Kaiser immer für 20 Punkte gut, daneben setzt Aufbau-Oldie Angelos Plantzas aber alle seine Nebenleute geschickt ein.

Kein Leichtgewicht also, auf das die angezählten Spurs treffen. Trainer Christian Kunz darf immerhin hoffen, dass sein Team nach dem schwächsten Saisonspiel, dem 67:101-Debakel gegen Zwickau, eine Trotzreaktion zeigen wird. „In der Besprechung nach dem Zwickau-Spiel hat es ein reinigendes Gewitter gegeben“, berichtet Kunz. „Außerdem haben wir im Training noch einmal die Zügel angezogen und werden das auch beibehalten.“ Um wieder in die Spur zu kommen, braucht man „vielleicht nur ein oder zwei Siege“, glaubt der Spurs-Trainer. In Herzogenaurach hat er wohl alle Leistungsträger dabei, zumindest in dieser Hinsicht also muss sich Christian Kunz keine Gedanken machen. tor

Auch interessant

Kommentare