Burschen-Jubiläum Einsbacher
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Die Stimmung beim 110-jährigen Gründungsfest der Einsbacher Burschen war kaum zu überbieten. Der Vorsitzende der Einsbacher Burschen, Rico Lampl, spielte Luftgitarre auf dem Fuß seines Stellvertreters Hansi Hartl. Einfallsreich zeigten sich die Oberzeitlbacher Burschen: Sie haben sich eine „Sonnenbank“ gebastelt - die Bilder.
Burschen-Jubiläum Einsbacher
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Die Stimmung beim 110-jährigen Gründungsfest der Einsbacher Burschen war kaum zu überbieten. Der Vorsitzende der Einsbacher Burschen, Rico Lampl, spielte Luftgitarre auf dem Fuß seines Stellvertreters Hansi Hartl. Einfallsreich zeigten sich die Oberzeitlbacher Burschen: Sie haben sich eine „Sonnenbank“ gebastelt - die Bilder.
Burschen-Jubiläum Einsbacher
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Die Stimmung beim 110-jährigen Gründungsfest der Einsbacher Burschen war kaum zu überbieten. Der Vorsitzende der Einsbacher Burschen, Rico Lampl, spielte Luftgitarre auf dem Fuß seines Stellvertreters Hansi Hartl. Einfallsreich zeigten sich die Oberzeitlbacher Burschen: Sie haben sich eine „Sonnenbank“ gebastelt - die Bilder.
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Die Stimmung beim 110-jährigen Gründungsfest der Einsbacher Burschen war kaum zu überbieten. Der Vorsitzende der Einsbacher Burschen, Rico Lampl, spielte Luftgitarre auf dem Fuß seines Stellvertreters Hansi Hartl. Einfallsreich zeigten sich die Oberzeitlbacher Burschen: Sie haben sich eine „Sonnenbank“ gebastelt - die Bilder.
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Die Stimmung beim 110-jährigen Gründungsfest der Einsbacher Burschen war kaum zu überbieten. Der Vorsitzende der Einsbacher Burschen, Rico Lampl, spielte Luftgitarre auf dem Fuß seines Stellvertreters Hansi Hartl. Einfallsreich zeigten sich die Oberzeitlbacher Burschen: Sie haben sich eine „Sonnenbank“ gebastelt - die Bilder.
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Die Stimmung beim 110-jährigen Gründungsfest der Einsbacher Burschen war kaum zu überbieten. Der Vorsitzende der Einsbacher Burschen, Rico Lampl, spielte Luftgitarre auf dem Fuß seines Stellvertreters Hansi Hartl. Einfallsreich zeigten sich die Oberzeitlbacher Burschen: Sie haben sich eine „Sonnenbank“ gebastelt - die Bilder.
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Die Stimmung beim 110-jährigen Gründungsfest der Einsbacher Burschen war kaum zu überbieten. Der Vorsitzende der Einsbacher Burschen, Rico Lampl, spielte Luftgitarre auf dem Fuß seines Stellvertreters Hansi Hartl. Einfallsreich zeigten sich die Oberzeitlbacher Burschen: Sie haben sich eine „Sonnenbank“ gebastelt - die Bilder.
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Die Stimmung beim 110-jährigen Gründungsfest der Einsbacher Burschen war kaum zu überbieten. Der Vorsitzende der Einsbacher Burschen, Rico Lampl, spielte Luftgitarre auf dem Fuß seines Stellvertreters Hansi Hartl. Einfallsreich zeigten sich die Oberzeitlbacher Burschen: Sie haben sich eine „Sonnenbank“ gebastelt - die Bilder.

110-jähriges Bestehen gefeiert

Einsbach feiert vier Tage mit seinen Burschen

Wenn’s läuft, dann läuft’s. Zumindest bei den Einsbacher Burschen. Sie haben am  Wochenende an vier Tagen ihr 110-jähriges Gründungsfest gefeiert – und zwar sowas von zünftig.

Einsbach – Das Schlimme an so Festivitäten ist, dass man nie das Wetter vorhersagen kann. Und wirklich, an jedem der vier Festtage sah es so aus, als braue sich gegen Abend ein gehöriges Gewitter zusammen. Einsbach, seine Burschen und seine Gäste blieben aber jedes Mal verschont.

Der Auftakt, den der Bieranstich am Donnerstag machte, war gelungen, und die Party mit der Liveband „Skandal aus Bayern“ am Freitag kann man ebenfalls als gut betrachten. Auch Kabarettist Helmut A. Binser überraschte sein Publikum am Samstag angenehm und positiv, wie vielmals betont wurde.

Als Krönung des Festes, als Tüpfelchen auf dem i, kann man getrost jedoch den Festsonntag verbuchen. Kaum einer konnte nachvollziehen, wie es die Burschen nach den drei Festtagen so früh und beschwingt aus ihren Federn geschafft hatten, denn um 6 Uhr fand schon wieder der Weckruf statt. Als Franz Wagner kurz danach seinen Hund spazieren führte, da kam ihm auf Höhe des Huttner-Marterls außerhalb von Einsbach ein recht seltsames Gefährt entgegen, welches er erst beim Näherkommen identifizieren konnte: Ein gutgelaunter Radler in Lederhos’n, auf der Lenkstange ein großer Musikinstrumentenkoffer, und darauf noch eine Getränkeflasche. Der Mann war vermutlich zur Begrüßung der Vereine um 8 Uhr unterwegs.

Pfarrer Martin zelebrierte den Festgottesdienst, der von der Edelweißkapelle umrahmt wurde und bei dem sehr, sehr viele der jungen Menschen zur Kommunionausteilung gingen. Nach dem kirchlichen Segen erklang stimmgewaltig die „schönste Hymne“, wie Pfarrer Martin sie nannte, die Bayernhymne.

Sofort danach ergriff die stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki das Wort, indem sie die Burschen für ihren Einsatz in der Gemeinde würdigte. Hinterher mischte sich Klaffki unter die Einsbacher Festdamen. Sie hatte sofort bemerkt, dass das Fest auch die Handschrift der Mädchen trägt und lobte sie für ihr Engagement im Hintergrund. Lob bekamen auchdie Burschen am Ausschank, die hervorragende und schnelle Küche sowie den flinken Bedienungen. Schneller als erwartet waren alle gut versorgt.

Als die Rock-Band „Shout“ aus Dasing mit Front-Mann Johannes Anker die Bühne betrat – schon beim 100-jährigen Gründungsfest waren sie für die Stimmung zuständig – da ging’s hoch her. Die Musiker heizten dem Publikum ordentlich ein. Shout hat nichts von seiner Klasse verloren, die Gruppe war wieder sagenhaft und überbrückte gekonnt die Zeit bis zum Umzug der 59 Vereine durch die Ortschaft.

Ab diesem Zeitpunkt sank auch der Stresspegel bei den Veranstaltern deutlich: Jetzt konnte nichts mehr schiefgehen. Rico Lampl, Vorsitzender der Einsbacher Burschen, ließ sich sogar hinreißen, auf dem Bein seines Stellvertreters Hansi Hartl enthusiastisch Luftgitarre zu spielen.

Strahlend blau präsentierte sich dann der Himmel als die Vereine aus nah und fern zum Umzug formierten. Rausgeputzte Madln die liebevoll gebundenen Blumensträußchen hielten, fesche Burschen mit strammen Wadl‘n und frisch polierte Blasinstrumente der Musikanten – alles ergab ein Bild, welches das Herz der Zuschauer am Straßenrand erfreute.

Angeführt wurde der Festzug durch Einsbach von der heimischen Edelweißkapelle, ihr folgten die Ehrengäste, sprich die drei Bürgermeister. Für sie hatte Richard Hainzinger seine Zugmaschine, einen alten wunderbar restaurierten Sulzer, aus dem Stadl geholt und den Anhänger mit Birkengrün geschmückt.

Nicht nur marschieren war angesagt, einige der Mädchen- oder Burschenvereine blieben stehen und schwangen gekonnt für die Zuschauer die Fahne, andere hockten oder legten sich sogar auf die Straße, klatschten und sprangen auf Kommando wieder auf. Ein prächtiger und farbenfroher Festzug. Dieses Jubiläum wird allen in Erinnerung bleiben.

mw

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