Thomas Böswirth für Jeanette Schaberl

Wechsel im Gemeinderat

Schwabhausen – Es gibt einen Wechsel im Gemeinderat Schwabhausen. Aus der CSU-Fraktion gibt Jeanette Schaberl ihr Mandat zurück, dafür wird Thomas Böswirth nachrücken.

Jeanette Schaberl gibt für die Mandatsniederlegung gesundheitliche Gründe an. Die 48-Jährige war 2014 erstmals in den Gemeinderat gewählt worden, und das gleich mit dem besten Stimmenergebnis auf der CSU-Liste. Politisch in der Gemeinde erstmals in Erscheinung getreten war sie bereits 2011, als sie gegen die alteingesessenen Josef Baumgartner und Hildegard Schuster in den Wahlkampf um das Bürgermeisteramt gezogen war – und ein achtbares Ergebnis erzielt hatte.

„Dass Jeanette aufhört, tut uns natürlich schon weh“, bedauert CSU-Ortsvorsitzender Florian Scherf, der aber um Verständnis für diesen Schritt wirbt, „denn die Gesundheit geht schließlich vor“.

Erste Nachrücker auf der CSU-Liste wären Wally Loock und Josef Böck gewesen. Doch die Sickertshofenerin und der Stettener hatten erklärt, das Mandat nicht annehmen zu können. Ja gesagt hat dann der nächste Kandidat, Thomas Böswirth. Der 29-jährige Ingenieur für Energietechnik entstammt einer Landwirtschaft in Puchschlagen. Als Mitglied der Energie-Kompetenzteams der CSU und auch des Bayerischen Bayernverbands im Landkreis Dachau gewinne man in diesem Bereich einen absoluten Fachmann für die Gemeinderatsarbeit, freut sich Scherf.

Böswirth selbst freut sich auf Nachfrage, in die Kommunalpolitik und die Gemeinderatsarbeit „reinzuschnuppern“. Natürlich „werde ich versuchen, mich ganz stark beim Thema Energie einzubringen“, versichert er.

Ihr Amt offiziell niederlegen wird Jeanette Schaberl bereits in der Gemeinderatssitzung am Dienstag, 19. April. Ihr Nachrücker Thomas Böswirthsoll unmittelbar darauf auch schon vereidigt und ins Gremium aufgenommen werden.

tor

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