Mehr Stellplätze am Marktplatz

Tiefgarage endlich eröffnet

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Viele Indersdorfer Autofahrer dürften jetzt aufatmen. Die katastrophale Parksituation am Marktplatz wird sich entspannen: Die Tiefgarage ist endlich nutzbar. Zudem wollen die Gemeinderäte unterhalb der Marktkirche zehn Parkplätze schaffen – am liebsten für Dauerparker.

Eigentlich erklärte Indersdorfs Geschäftsführer Klaus Mayershofer bereits Anfang April: „Die Tiefgarage am Marktplatz ist fix und fertig“ – aber eben nur eigentlich. Stellplätze, Beleuchtung, alles stand bereit. Nur eines fehlte noch: Ein Hochleistungslüfter, der im Brandfall den Rauch aus der Garage absaugen kann (wir haben berichtet). Jetzt ist der Lüfter drin, 80 Prozent der 40 000 Euro finanzierte die Gemeinde, 20 Prozent kamen vom Landkreis.

Jetzt ist die Garage auch für die Öffentlichkeit nutzbar. Bürgermeister Franz Obesser und Bauherr Hans Gailer eröffneten sie jetzt. Ab sofort stehen hier nun 14 öffentliche Parkplätze zur Verfügung und vier private. Die Garage ist täglich von 6 Uhr bis 23 Uhr, mit einer Parkzeitbeschränkung von 2 Stunden, geöffnet. Doch auch wer sein Auto erst nach 23 Uhr holen möchte, hat natürlich kein Problem: Die Tür zum Parkhaus ist jederzeit geöffnet, eine Ausfahrt ist jederzeit möglich, erklärte Franz Obesser in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch Abend. Ob noch ein Platz ist oder die Garage bereits voll ist, ist sofort ersichtlich: Das Parkleitsystem zeigt die Anzahl der Reststellplätze im Bereich der Tiefgaragen Einfahrt an.

Zudem entschieden sich die Kommunalpolitiker dafür, noch weitere zehn Stellplätze in Marktplatznähe zu schaffen. Unterhalb der Marktkirche vor der Glonnbrücke sollen auf der bereits teils genutzten Fläche zehn Parkplätze entstehen. Die Räte entschieden sich dabei für die möglichst einfache Variante: Günstig, wenig Aufwand und: wenig Eingriff in die Natur. Deshalb wird einfach nur ein tragfähiger Unterbau geschaffen, die Kosten betragen etwa 10 000 Euro. „Es wäre gut, wenn hier Leute parken, die den ganzen Tag stehen müssen“, sagte Helmut Ebert. „Und nicht die Dauer- den Kurzparkern am Marktplatz die Plätze wegnehmen.“

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