Walter Stecker erlag einem Krebsleiden. ost

Trauer um Walter Stecker

Jetzendorf - Die Gemeinde Jetzendorf trauert um Walter Stecker, der im Alter von 69 Jahren einem längeren Krebsleiden erlegen ist. Der geborene Schwabe hat sich sowohl in der Kommunalpolitik als auch im Sport große Verdienste erworben.

Stecker, der als Maschinenbauingenieur bis zum Ruhestand bei der Bahn gearbeitet hat, kämpfte bis zum Schluss. Soweit es seine Krankheit zuließ, nahm er bis vor wenigen Monaten an den Gemeinderats- und Ausschusssitzungen teil. In diesem Sommer wurde er mit der Kommunalen Verdienstmedaille geehrt, denn er war dienstältester Gemeinderat. Der SPD-Mann gehörte seit 1978 dem Gemeindeparlament an und kandidierte auch schon als Bürgermeister. Viele Jahre war er im Bauausschuss, einige Jahre Verbandsrat im Abwasserzweckverband „Oberes Ilmtal“.

„In all dieser Zeit hat sich Walter Stecker in hervorragender Weise für seine Gemeinde eingesetzt, wobei sein enormes Pflichtbewusstsein besondere Erwähnung verdient“, so Bürgermeister Richard Schnell. Stecker war Sozialdemokrat vom alten Schlag, er sah sich als Vertreter des kleinen Mannes. So war es ihm besonderes Anliegen, auf die Bedürfnisse von sozial Schwächeren zu achten. Das merkte man besonders, wenn es um die Festsetzung der Kindergartengebühren oder die Bezuschussung des Sports ging. Viele Jahre lang war Stecker im TSV Jetzendorf Leiter der Ski- und Bergsportabteilung, auch im Tennisclub war sein Engagement groß. Als Gründungsmitglied hat er den TC zwölf Jahre als Vorsitzender geführt. Er wurde zum Ehrenvorstand ernannt. (ost)

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