Antrag im Stadtrat

ÜB will Diva-Kosten deckeln

Dachau - Die ÜB-Fraktion im Dachauer Stadtrat will, anders als Bündnis und SPD, die Diva nicht ganz abschaffen. Allerdings schlägt sie eine Deckelung der Kosten vor, die die Stadt trägt.

In einem entsprechenden Antrag „erscheint es der ÜB-Fraktion angebracht, die Veranstaltung nicht auf einen Schlag ins Abseits zu stellen“, wie Sprecher Alexander Erdmann schreibt.

Die Stadtratsfraktion der Überparteilichen Bürgergemeinschaft stellt den Antrag, als Alternative zur Einstellung der Verbrauchermesse Diva „mit sofortiger Wirkung eine Deckelung des gesamten finanziellen Aufwands der Stadt Dachau auf maximal 50 000 Euro“ zur Abstimmung zu stellen.

„Aus unserer Sicht sind die in dem SPD-/Bündnis-Antrag vorgebrachten konzeptionellen Kritikpunkte an der Verbrauchermesse nachvollziehbar“, so Erdmann. „Auch wir sehen die Höhe des von der Stadt zu tragenden finanziellen Aufwands kritisch, insbesondere, wenn er in den kommenden Jahren noch weiter steigen sollte.“

Mit der beantragten Deckelung müsse die JWS als Betreiber entscheiden, ob sie mit dem auf 50 000 Euro gedeckelten städtischen Aufwand eine Messe in attraktiverem Format darstellen kann, das den vorgebrachten Kritikpunkten Rechnung trägt. Bündnis und SPD hatten neben der Kosten von 65 000 Euro für die Stadt fehlendes Interesse bei Ausstellern und Besuchern moniert.

Daraufhin hatte JWS-Messechef Josef Albert Schmid mit Zahlen dagegengehalten und unter anderem, wie berichtet, sogar eine Steigerung bei den Ausstellern aus Dachau selbst belegt. tor

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