Stellten Gemeindebroschüre und Kulturspiegel vor (v.l.): Konrad Wagner, Maria Kreppold, Astid Kühne, Wilhelm Liebhart, Bürgermeister Anton Kerle und Hermann Plabst. Foto: gh

Ein Überblick über Gemeinde und Kultur

Altomünster - Sie wird an alle Haushalte verteilt, neu Zugezogene bekommen sie zur Begrüßung: die Gemeindebroschüre in Altomünster ist überarbeitet worden. Der neue Kulturspiegel wurde gleich mit vorgestellt.

Zu einem besonderen Anlass hatte Altomünsters Bürgermeister Anton Kerle eine kleine Personengruppe in sein Amtszimmer eingeladen, denn es konnten sowohl die neue, überarbeitete Gemeindebroschüre als auch der neue Kulturspiegel vorgestellt werden.

So begrüßte er in der Runde seinen Vorgänger und neuen Vhs-Vorsitzenden Konrad Wagner, Maria Kreppold, die Geschäftsführerin der Vhs, Astrid Kühne vom Infobüro, Prof. Dr. Wilhelm Liebhart als Historiker und verantwortlichen Herausgeber des Kulturspiegels, sowie Hermann Plabst, der Verleger beider Neuausgaben.

„Das sind die wichtigsten Broschüren in unserer Gemeinde“, betonte Liebhart, der mit beiden Heften beschäftigt war und seine Beiträge dazu geleistet hat. „Mir gefällt die neue Gemeindebroschüre sehr gut“, bekräftigte auch Bürgermeister Anton Kerle und verwies auf das ansprechende Titelbild mit der Pfarrkirche St. Alto. Allerdings erklärte er, dass das Heft keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe. Es wird kostenlos in alle Haushalte verteilt, Zugezogene erhalten es zum Einstand und bekommen einen Überblick über die Gemeinde. Bürgermeister Kerle dankte seinem Vorgänger, der den Druck in Auftrag gegeben hatte.

Hermann Plabst sprach von einem „zähen“ Anlauf bei den Vorbereitungen der Gemeindebroschüre, sei aber dann überrascht gewesen, wie gut und schnell das Projektabgewickelt werden konnte. Und weil von den Inseraten noch etwas übriggeblieben war, konnte er Bürgermeister Kerle sogar einen kleinen Scheck überreichen.

Hatte bisher Gerhard Gerstenhöfer den Kulturspiegel eigenverantwortlich auf die Beine gestellt, so war nun erstmals Prof. Liebhart dafür verantwortlich. Er war dankbar, dass er rechtzeitig zu Schulbeginn und damit auch dem Beginn der Vhs-Kurse erschienen ist. Denn einen Großteil der halbjährlichen Ausgabe nehmen die Kursangebote der Volkshochschule ein. Aber auch alle anderen kulturschaffenden Vereine sowie die kirchlichen Gemeinschaften mit ihren Angeboten sind darin zu finden.

Besonders stellte Liebhart die Berichte zum 1200-jährigen Ortsjubiläum von Ruppertskirchen heraus, sowie den Nachruf auf den langjährigen SPD-Gemeinderat und Büchereileiter Armin Rößler, der sich in der Gemeinde sehr verdient gemacht hatte.

Künstlerporträts gibt es diesmal auch und zwar über die seit 25 Jahren in Hohenzell lebende Bussi Buhs und über Maria Langer-Schöller, eine der „Dachauer Malweiber“, deren Wurzeln bei der Familie Stöhr in Pfaffenhofen liegen. In einer Buchbesprechung werden auch alle drei Altomünsterer Heimatbücher vorgestellt, vom Bildband bis zu den beiden umfassenden Ortsgeschichten, die alle im Infobüro, im Museum, dem Klosterladen, bei Schwarz & Lesti, sowie bei Isemann & Staller erhältlich sind. (gh)

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