Umfrage zum Jahreswechsel: 2016 wird für mich...

  • schließen

Dachau – Was wünschen und erhoffen Sie sich für das neue Jahr? Die Heimatzeitung hat einige bekannte Landkreisbürger den Satz „2016 wird für mich...“ vollenden lassen:

Markus Tolksdorf, Vorstandsvorsitzender der Viktoria-von-Butler-Stiftung/Geschäftsführer Franziskuswerk

„... wird für mich ein Jahr mit großen neuen Herausforderungen. Zum einen will die am 1. Januar startende Viktoria-von-Butler-Stiftung Schönbrunn mit der Ortsentwicklung zu einem vielfältigen und attraktiven Sozialraum für Menschen mit und ohne Beeinträchtigungen machen, der einlädt, dort zu wohnen. Zum anderen hilft das Franziskuswerk mit, dass Menschen mit Beeinträchtigungen dort leben können, wo sie wollen, und sorgt mit seinem Tochterunternehmen „pfiff“ dafür, dass sie von dem Sozialraum als Bereicherung aufgenommen und als volle Mitglieder der Gemeinschaft unterstützt werden.“

Landrat Stefan Löwl:

Stefan Löwl

„... wird für mich sicherlich wieder ein spannendes, vielfältiges und ereignisreiches Jahr! Die Tätigkeit als Landrat ist von sich aus schon äußerst vielfältig: angefangen bei den verschiedenen Aufgaben, Terminen, Kontakten und Bekanntschaften bis hin zu den politischen Entwicklungen. In einem Jahr passiert auch vieles, manches erwartbar und bekannt, oft aber auch Überraschendes und Neues. Spannend ist dies für mich, da zum einen weiterhin große Herausforderungen vor uns stehen, insbesondere bei den Flüchtlingen, aber auch bei den anderen Landkreisthemen wie Gesamtverkehr, Bildung, Investitionen und die Suche nach neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, wo ich überall noch nicht erkenne, wie es im kommenden Jahr konkret weitergehen wird.“

Brigitte Detering, Leiterin Fachbereich Sozialwesen im Landratsamt:

„... wird für mich wahrscheinlich wieder ein Jahr mit enormen Herausforderungen. Gerade beim Thema Asyl weiß keiner, wie es wirklich weiter gehen wird und was uns erwarten wird. Ich hoffe, dass wir bald alle noch freien Stellen in diesem Bereich mit tatkräftigen Mitarbeitern besetzen können, damit wir alle Aufgaben erfolgreich meistern können. Wünschen würde ich mir allerdings auch, dass ich für die anderen Bereiche in meinem Sachgebiet, wie Grundsicherung im Alter, Pflege, Betreuung usw. wieder mehr Zeit zur Verfügung hätte.“

Florian Hartmann, Dachauer Oberbürgermeister:

Florian Hartmann

„... ein genauso spannendes und ereignisreiches Jahr wie 2015. Wir werden einige Baumaßnahmen beginnen, unter anderem das Fahrradparkhaus am Bahnhof, das Feuerwehrhaus in Pellheim und öffentliche Toilettenanlagen am Waldfriedhof und am Unteren Markt. Wir beginnen mit einem Waldkindergarten, und vielleicht können wir auch noch mit den Bauarbeiten für die Erweiterung der Grundschule Augustenfeld loslegen. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung werde ich ein soziales Wohnungsbauprogramm erarbeiten und den Stadträten zur Entscheidung vorlegen. Damit sollen in den nächsten Jahren mehr Sozialwohnungen für bereits vorgemerkte Bürgerinnen und Bürger und anerkannte Flüchtlinge geschaffen werden. Im kulturellen und sportlichen Bereich freue ich mich auch auf viele Höhepunkte wie etwa die Baselitz-Ausstellung.“

Thomas Hüller, Kommandant der Dachauer Feuerwehr:

„... wird für mich bestimmt wieder ein spannendes Feuerwehrjahr, mit vielen Herausforderungen, die eine Stadt mit der Größe Dachaus bietet. Besonders freue ich mich auf die Indienststellung der zwei neuen Hilfeleistungslöschfahrzeuge Anfang des Jahres und hoffe, dass die Mannschaft weiterhin so motiviert ist. Einen großen Dank noch an meine Familie und die Familien aller Feuerwehrler, die unser Ehrenamt unterstützen!“ 

Michael Teuber (Odelzhausen), mehrmaliger Paralympics-Sieger im Radsport:

„... wird für mich extrem wichtig, da es ein olympisches Jahr ist. Mit dem WM-Titel im Straßen-Zeitfahren letztes Jahr habe ich das Ticket nach Rio schon so gut wie sicher. Dort will ich bei meinen fünften Paralympics wieder eine Medaille gewinnen – am besten das fünfte Gold. Das bedeutet 100-prozentige Fokussierung auf den 14. September 2016, den Tag des Straßenzeitfahrens. 15 000 Trainingskilometer und mehr als 600 Stunden Training liegen noch vor mir.“

Denise Schindler (Dachau), ebenfalls Paralympics-Teilnehmerin im Radsport:

„... wird für mich eines meiner größten sportlichen Abenteuer, auf dessen Weg viele Trainingskilometer, Schweiß, Ehrgeiz, Misserfolg und Erfolg liegen werden. Denn alles wird dem Ziel einer Medaille bei den Paralympischen Spielen in Rio untergeordnet.“

Sven Körper (Dachau), Manager der Bundesliga-Schützen des SV Germania Prittlbach:

„... wird für mich und unser Luftgewehr-Bundesligateam gleich im Januar zu einer Reifeprüfung, denn am letzten Vorrundenwochenende am 16. und 17. in Bad Dürrheim wollen wir uns für das Finale der besten acht Mannschaften in Deutschland qualifizieren. Dazu ist mindestens ein Sieg aus den verbleibenden zwei Wettkämpfen nötig. Bei einem Doppelsieg würden wir sogar an einer Top-Position zum Viertelfinale nach Rotenburg fahren, wo wir seit fünf Jahren nicht mehr vertreten waren. Der Höhepunkt könnte also gleich am Anfang des Jahres kommen.“

Conny Kirmaier

Rolf Gerke

Rubriklistenbild: © AFP (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Gustaf aus Eisenhofen
Gustaf Emil wurde jetzt in seinem Zuhause in Eisenhofen geboren. Bestens begleitet wurden die Eltern, Verena und Thomas Rother, von der Hebamme Kiki Avramidou. Gustaf …
Gustaf aus Eisenhofen
Ein „Statement“ für das Parkhaus
Die Dachauer CSU hat ihren Wunsch nach einem Parkhaus östlich des Bahnhofs mit insgesamt 600 Stellplätzen in der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses noch einmal …
Ein „Statement“ für das Parkhaus
Dieses Auto belegt zwei Parkplätze - Fahrer bekommt ungewöhnliche Quittung
Wer schlecht parkt, bekommt von anderen Autofahrern öfter mal was zu hören. Oder auf andere Weise Beleidigungen ab. In Vierkirchen-Esterhofen ging ein Verkehrsteilnehmer …
Dieses Auto belegt zwei Parkplätze - Fahrer bekommt ungewöhnliche Quittung
Bürger erhöhen Druck
Besorgte Bürger sind entschlossen, am 28. November eine Bürgerinitiative zu gründen, die sich für eine bessere Pflege an den Helios Amper-Kliniken Dachau und Indersdorf …
Bürger erhöhen Druck

Kommentare