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Umgehungsstraße ist freigegeben

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Freie Fahrt auf der neuen Umgehungsstraße (von links): Altbürgermeister Stefan Kiemer, Mesnerin Annelies Reutinger, Genofeva Wörle, Bürgermeister Helmut Zech, Pfarrer Richard Nowik, Innenstaatssekretär Gerhard Eck (CSU), MdL Bernhard Seidenath (CSU), Pfarrer Joachim Erbrich und Peter Weywadel, Leiter des Staatlichen Bauamts Freising, schnitten symbolisch das Band durch und gaben die Straße frei. © ws

Pfaffenhofen - Pfaffenhofen und Egenburg ist von den Pendlern befreit, die den Schleichweg zwischen Augsburg und München nutzen.

Nach zwei Jahren Bauzeit ist jetzt die nördliche Ortsumgehung von Egenburg und Pfaffenhofen feierlich für den Verkehr freigegeben worden. Die Staatsstraße verbindet die B 2 in Mering mit der Staatsstraße St 2051 in Odelzhausen, die östlich von Odelzhausen an die Autobahn A 8 anschließt.

Zur feierlichen Eröffnung zählten neben vielen Ehrengästen Innenstaatssekretär Gerhard Eck, Ministerialrat Dr. Ing. Thomas Lindner von der Obersten Baubehörde im Innenministerium. Gerhard Eck betonte in seiner Ansprache die „dringende Notwendigkeit“ der neuen Umgehungsstraße. Sie sei „eine wichtige überregionale Verkehrsachse zwischen dem Raum südlich von Augsburg und dem Landkreis Dachau, die wesentlich vom Pendlerverkehr in Richtung München geprägt ist.“

Auch für die Anwohner in Pfaffenhofen und Egenburg bedeute das eine große Entlastung. Eck: „Die zusammen rund 1,3 Kilometer langen Ortsdurchfahrten haben einen unsteten, kurvigen Straßenverlauf und es fehlen teilweise Gehwege und sichere Querungsmöglichkeiten für die Fußgänger.“

In den Bau der 2,35 Kilometer langen Ortsumfahrung investierte der Freistaat als Straßenbaulastträger insgesamt rund 3,8 Millionen Euro, wobei die Gemeinde mit rund 850 000 Euro beteiligt ist. Neben dem Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße fließen die gemeindlichen Gelder auch i Geh- und Radwege.

„Der Traum wurde wahr, wir haben unser Ziel erreicht“, sagte ein glücklicher und zufriedener Bürgermeister Helmut Zech. „Die Verwirklichung von großen Bauvorhaben wie eine Umgehungsstraße wird immer schwieriger und ist nur dank der Weitsicht unseres Gemeinderats in den vergangenen 20 Jahren gelungen.“

Schon 2010 habe sich bei einer Verkehrszählung gezeigt, dass die beiden Ortsdurchfahrten mit einem Verkehrsaufkommen von 3600 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden belastet waren. Für das Jahr 2015 wurde auf der neuen Ortsumfahrung sogar eine Verkehrsbelastung von rund 5300 Fahrzeugen pro Tag prognostiziert.

Durch die Entlastung des gesamten Durchgangsverkehrs werden nun die Verkehrssicherheit und die Wohn- und Lebensqualität für die an die Ortsdurchfahrten Egenburg und Pfaffenhofen angrenzenden Anlieger wesentlich verbessert.

Bei beginnendem Regen wurde der feierliche Akt der Straßenfreigabe provisorisch unter die neue Brücke verlegt. Die Pfarrer Richard Nowik und Joachim Erbrich erteilten den Segen.

Unter dem kräftigen Applaus der Gäste wurde mit dem anschließenden Durchschneiden eines weiß-blauen Absperrbandes die Ortsumgehung symbolisch für den Verkehr freigegeben.

Die musikalische Umrahmung des Festaktes übernahm die Odelzhauser Blaskapelle unter der Leitung von Carsten Schmid. Der festliche Ausklang fand in der Lamplhof-Tenne in Pfaffenhofen statt.

ws

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