Umweltfrevel: Übelriechende Flüssigkeit ausgeschüttet

Arzbach - Seinen giftigen Unrat hat ein Umweltsünder vermutlich am Freitag, 8. März, in unmittelbarer Nähe der Brunnenfassung in Arzbach entsorgt.

Auf einer Fläche von 30 Quadratmetern hatte er eine auffällig verfärbte und übelriechende Flüssigkeit ausgeschüttet.

Wie sich nach einer Analyse herausstellte, handelt es sich wohl um ein industrielles Reinigungsmittel. Auf jeden Fall ist die Substanz als grundwassergefährdend einzustufen. „Vom Verursacher gibt es bisher jedoch noch keine Spur“, sagt Stefan Löwl, Abteilungsleiter Umweltschutz des Landratsamts. „Dass sich der Schaden mindestens im vierstelligen Bereich befinden wird, steht jetzt schon fest.“ Wenn es ganz ungünstig läuft, könne es sogar fünfstellig werden, so Löwl. Das hängt davon ab, wie viel vom Boden abgetragen werden muss. Die Flüssigkeit wurde zwar bereits abgesaugt, ein Teil ist aber in den Boden eingedrungen.

Zur Aufklärung des Tathergangs bittet das Landratsamt Dachau nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Die Polizei wurde eingeschaltet.

co

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