Unfall zwischen Indersdorf und Tiefenlachen

Sechs Verletzte nach Frontalzusammenstoß

Auf der Straße von Tiefenlachen in Richtung Markt Indersdorf hat sich am Samstagabend ein schwerer Unfall ereignet: Sechs Menschen, darunter drei Kinder, wurden bei dem Frontalzusammenstoß verletzt.

Indersdorf/Tiefenlachen– Gegen 19.30 Uhr fuhr ein 19-jähriger Sulzemooser mit seinem Ford von Eichhofen in Richtung Tiefenlachen, als er in einer scharfen Kurve, laut Polizei vermutlich aufgrund der nassen Straße, schließlich ins Schlingern geriet. Er schleuderte auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem VW zusammen, in dem fünf Personen saßen. Am Steuer saß eine 26-jährige Indersdorferin. Beide Autofahrer wurden leicht bis mittelschwer verletzt. Die weiteren vier Insassen im VW wurden leicht verletzt. Drei von ihnen waren Kinder. Sie wurden per Hubschrauber in die Krankenhäuser nach Dachau, Schwabing sowie Großhadern zur weiteren Abklärung gebracht.

Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Es entstand ein Gesamtschaden von rund 16.000 Euro.

Die Unfallstelle wurde die Feuerwehren Altomünster, Eichhofen sowie Markt Indersdorf abgesichert. Die Feuerwehren reinigten im Anschluss die Straße.  dn

Rubriklistenbild: © dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Die Dolmetscher der Opfer
Oft muss ein eskalierter Streit vor Gericht verhandelt werden. Manchmal wird er aber zum Täter-Opfer-Ausgleich weitergereicht. Denn dort darf das Opfer mitreden. …
Die Dolmetscher der Opfer
„Ohne Tiere wären wir ein Varieté“
Er ist dem Zirkus schon sein Leben lang verbunden: Stefan Cordi gastiert derzeit mit seinem Zirkus Althoff in Dachau. Mit dabei sind etliche Akrobaten und viele Tiere. …
„Ohne Tiere wären wir ein Varieté“
Schwierige Rettung nach Überschlag
Ein Überholversuch auf der A8 endet mit mehrfachem Überschlag auf der Straße. Zwei Personen sind dabei schwer verletzt worden. Die Rettung des Fahres war schwierig.
Schwierige Rettung nach Überschlag
Ein würdiger Ausdruck des Vermächtnisses
Seit den 1980er Jahren kämpfte Max Mannheimer gegen das Vergessen des Holocausts. Dafür ist ihm die Stadt Dachau dankbar – und setzt ein Zeichen gegen das Vergessen des …
Ein würdiger Ausdruck des Vermächtnisses

Kommentare