Verein "Zukunft Tandern"

"Beste Gegend": Der Titel ist Programm

Tandern - Marcus H. Rosenmüllers Filmtrilogie über die Mädchen Kati und Jo hat Tandern über Bayerns Grenzen hinaus bekannt gemacht. „Beste Gegend“, hieß der zweite der drei Streifen – für den Verein „Zukunft Tandern“ gibt der Titel die Richtung vor. Er will Tandern zur besten Gegend machen, hat dabei schon viel erreicht und noch eine ganze Menge vor.

Auf der Jahreshauptversammlung des Vereins „Zukunft Tandern“ hat der Vereinsvorsitzende Hans Glas seinen Bericht über die Vereinsaktivitäten des laufenden Jahres und einen Ausblick auf Schwerpunkte im kommenden Jahr gegeben. Ziel des Vereins ist es, das Dorf attraktiv, liebens- und lebenswert zu gestalten.

Vieles wurde schon geschafft. Zum Beispiel die Gestaltung und Erhaltung der Pilotbiotopprojekte und die Realisierung und Umgestaltung der Ilmquelle und des Dorfweihers. Im Frühjahr wurden Pflegemaßnahmen an den Biotopen südlich der Tanderner Hütte, am Fahrtbach, an der Wieskapelle, am Fuchsberg und am Wildacker am Dorfweiher ausgeführt.

Mit drei Landwirten seien vertragliche Regelungen zur Biotoppflege vereinbart worden, so Glas. Zur weiteren Biotoppflege solle der Kontakt mit weiteren Landwirten sowie dem Landschaftspflegeverband und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises gesucht und verstärkt werden. Auch Patenschaften für einzelne Biotope sind möglich.

Mit „einem Powereinsatz“ in rund drei Wochen wurde unter der Leitung von Norbert Reiter die Ilmquelle und der Dorfweiher umgestaltet. Es steht nun noch die Brückenerneuerung an. „Ilmquelle und Dorfweiher stellen nun ein kleines Paradies dar“, sagte Hans Glas.

„Zukunft Tandern“ organisiert auch Veranstaltungen im kulturellen Bereich. Die „Wuidn Hena“ traten zum Start einer Kleinkunstserie im Sportheim auf. Die Serie soll fortgesetzt werden.

Ein großer Erfolg weit über den Landkreis hinaus wurde wieder das Sommerkonzert im Schloss mit den Solisten des Bayerischen Staatsorchesters und den Tanderner Saitentratzern. Trotz des schlechten Wetters erfreute sich auch der vierte Tanderner Wiesnanstich im Schallerhof guten Besuchs.

Für 2017 kündigte Glas eine außergewöhnliche Aufführung an: Carl Orffs weltberühmtes Werk „Carmina Burana“ mit dem Aichacher Chor unter Leitung von Alois Kammerl steht auf dem Programm. Unter dem Motto „Tandern – Beste Gegend“ ist eine Beschilderung der Rundwege unter anderem mit Hörpfaden geplant.

Im Bereich der Ilmquelle soll auch über die frühere Tanderner Wasserversorgung informiert werden. Wer dazu Informationen geben kann, soll sich beim Vereinsvorstand melden.

Auch im kommenden Jahr soll es wieder einen Naturwandertag geben. Zudem will sich der Verein am Ferienprogramm der Gemeinde beteiligen, wie bekanntgegeben wurde. (fh)

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