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Mit ihrer Unterschrift haben Landrat Stefan Löwl (vorne links) und Peter Beer (vorne rechts), Generalvikar des Erzbischofs von München und Freising, den Vertrag über die Angliederung einer Fachoberschule an die Realschule Vinzenz von Paul in Indersdorf besiegelt. Nicht fehlen durften bei diesem Akt natürlich (von rechts) künftiger FOS-Leiter Anton Wagatha, Ordinariatsdirektorin Sandra Krump, Gerhard Weber, Amtsleiter Zentrale Angelegenheiten, Indersdorfs Bürgermeister Franz Obesser und Albert Herbst, Sachgebietsleiter Schulverwaltung.

Fachoberschule startet im September in Indersdorf

Vertrag für die neue FOS ist besiegelt

Landkreis – Der Vertrag zwischen Landkreis und Erzdiözese ist besiegelt, die neue FOS in Indersdorf startet zum kommenden Schuljahr. Landrat Stefan Löwl und Peter Beer, Generalvikar des Erzbischofs, haben den Vertrag unterschrieben.

Die FOS startet ab September in Indersdorf mit den Ausbildungsrichtungen Wirtschaft und Verwaltung sowie Sozialwesen mit vorerst jeweils einem Zug und wird an die Realschule in Indersdorf angegliedert – unter Trägerschaft der Erzdiözese. Nun wurde also ein „Schulbetriebs- und Überlassungsvertrag“ geschlossen, in dem Ausgangslage, Ziele und Voraussetzungen zum Betrieb der FOSA geregelt sind.

In der Präambel des Vertrags steht, dass mit dieser private Bildungseinrichtung die Grundversorgung der Schüler im Landkreis sichergestellt werde – und daher muss sich der Landkreis an den Investitions- und Schulbetriebskosten beteiligen. Generalvikar Peter Beer erläuterte, dass als Grundlage der Zusammenarbeit der bereits bestehende Vertrag zwischen Landkreis und Erzdiözese für die Realschule Vinzenz von Paul diene, in dem unter anderem geregelt ist: Grundstück für bauliche Erweiterung stellt die Erzdiözese ohne Beteiligung des Landkreises; ungedeckte Betriebskosten werden von Landkreis und Erzdiözese jeweils zur Hälfte getragen; Schulgeld analog Realschule mit sozialverträglicher Regelung; Einzugsbereich soll sich mit dem der Realschulen Indersdorf und Weichs, des Gymnasiums und der Mittelschule Indersdorf decken (besondere Rücksichtnahme auf private FOS Karlsfeld). 

Derzeit sind rund 40 Schüler angemeldet, sagte der Generalvikar Beer. Weitere Ziele, nach staatlicher Anerkennung, seien möglicherweise die Einführung der Ausbildungsrichtungen Technik und Gesundheit. Eine staatliche Anerkennung könne erst nach zwei erfolgreichen Abschlussjahrgängen erfolgen, also frühestens nach drei Jahren, erklärte er. Dazu müssen zwei Drittel aller Schüler bestehen.

dn

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