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Der Hitze trotzten auch die Kinder beim Turmlauf. 

SC Vierkirchen  

Beim Turmlauf geht es wieder aufwärts

Am Vierkirchner Turmlauf haben sich heuer wieder mehr Sportler beteiligt - möglicherweise aufgrund von zwei kleinen Änderungen.

Vierkirchen – Im Jahr 2010 haben noch 250 Sportler am Vierkirchener Turmlauf teilgenommen, 2015 waren es dann nur noch 200, und im vergangenen Jahr ist die Teilnehmerzahl dann noch einmal drastisch auf 150 Athleten gesunken. Es musste sich etwas tun – das war allen Verantwortlichen beim SC Vierkirchen klar. Also wurde in diesem Jahr gleich an zwei Stellschrauben gedreht.

Der Veranstaltungstag wurde von einem Sonntag auf einen Samstag geändert, und Start und Ziel der Strecken waren in diesem Jahr das Sportgelände des Vereins und nicht mehr, wie seit zwölf Jahren, der Wasserturm. Diese Änderungen hatten offenbar den gewünschten Erfolg, denn die Organisatoren konnten mit der Teilnehmerzahl von 225 Sportlern in diesem Jahr wirklich sehr zufrieden sein – zumal am gleichen Wochenende einige konkurrierende Sportveranstaltungen in den Nachbarlandkreisen stattfanden und die Hitze eher zu einer Siesta im Schatten und nicht zu schweißtreibendem Sport einlud.

Doch die Sportler packten trotz sommerlichen Temperaturen im Frühling die Strecken von elf und fünf Kilometern beherzt an, die Kinder meisterten eine Strecke von 1,8 Kilometern. Auch die Staffelläufe erfreuten sich reger Teilnahme. Denn der Vierkirchender Turmlauf hat seine Fans und Stammgäste, wie zum Beispiel die Familie Reichl, die dem Turmlauf schon lange treu die Stange hält. Vater Günter und Sohn Lukas tragen dabei ihren eigenen Wettkampf aus. In diesem Jahr kam der Vater deutlich vor seinem 26 Jahre jüngeren Sohn über die Ziellinie. Dem Teenager machte die Hitze zu schaffen.

Dabei taten die Veranstalter alles, um den Läufern Abkühlung zu verschaffen. Die Feuerwehr hatte sogar den Wasserwerfer angeworfen.

Durch die verbesserte Situation mit Umkleiden und Duschen am Sportheim und einer ausgelassenen Stimmung unter den Sportlern, für die die Trommelgruppe Pica-Pau sorgte, konnte der SC Vierkirchen den Abwärtstrend offenbar abwenden und gleich einige neue Fans des Turmlaufs gewinnen. stefanie Ritter

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