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Glasfasernetz: die technische Zentrale hinter dem Feuerwehrhaus in Pasenbach. 

Die meisten Anschlüsse sind aktiviert

45 Prozent aller Vierkirchner Haushalte haben jetzt Glasfaser

Die meisten Glasfaser-Anschlüsse in Vierkirchen sind aktiviert. Allerdings verzögern sich die Straßenreparaturen.

Vierkirchen – Nachdem im vergangenen Jahr die Bautrupps zur Glasfaserversorgung allgegenwärtig waren, sind sie aus dem allgemeinen Blickfeld verschwunden. Auch die Gartenstecker zur Information, welcher Haushalt sich an der neuen Technik beteiligt, sind weg. Der Grund ist der weitestgehende Abschluss der Arbeiten.

Wie die Pressestelle der Deutschen Glasfaser mitteilte, sind die Rohbauarbeiten seit Dezember abgeschlossen. Etwa 45 Prozent aller Vierkirchner Haushalte haben sich für die neue Technologie entschieden. Von diesen Anschlussnehmern sind aktuelle 91 Prozent der Anschlüsse aktiviert, wobei auch schon 40 Nachanschlüsse beauftragt wurden.

Planmäßig werden die noch fehlenden Anschlüsse bis Ende Juni aktiviert. Auch die letzten Abnahmen erfolgen planmäßig bis Ende Juni. Ab etwa September wird sich das Nachanschlussteam um die später eingegangenen Verträge und deren Umsetzung kümmern, wie die Pressestelle mitteilte.

Komplett abgeschlossen werden die Maßnahmen in Vierkirchen nie sein, da auch die Bewohner, die zum Zeitpunkt der Nachfragebündelung und während der Bauphase noch keinen Vertrag abgeschlossen haben, sich auch nachträglich für einen Anschluss und dessen Realisierung entscheiden können, wie die Deutsche Glasfaser bestätigte.

Was jetzt noch auf den Gehwegen und Straßen sichtbar ist, sind die baubedingten Oberflächenöffnungen. Laut Bürgermeister Harald Dirlenbach sollte die Beseitigung der Schäden eigentlich schon begonnen haben, leider haben sie erheblichen Verzug, da die ausländischen Kolonnen wegen Corona auch nur bedingt anreisen durften. „Ich habe aber diese Woche schon Aktivität am Baulagerplatz wahrgenommen. Im gleichen Maß scheint auch die mangelnde Verfügbarkeit von Asphalt eine Rolle zu spielen“, so Dirlenbach.

Die deutsche Glasfaser plant für die Oberflächenwiederherstellung etwa acht Wochen ein. Die Gemeinde wird nach der jeweiligen Fertigstellungsmeldung der Reparaturen von Straßen- bzw. Gehwegaufbrüchen wieder aktiv. Laut Bürgermeister werden dann in Abschnitten von dem beauftragten Ing.-Büro und der Gemeindeverwaltung die Arbeiten abgenommen.

mk

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