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Nach vier Schlägen hatte Bürgermeister Harald Dirlenbach das Fass angezapft.

Verregnetes Dorffest

Nur die ersten Gäste bleiben trocken

Es goss wie aus Kübeln: Das Dorffest in Vierkirchen war leider komplett verregnet. Nächstes Jahr soll‘s besser werden - vielleicht dank Bürgermeister Harald Dirlenbach.

Vierkirchen – Leider war der liebe Wettergott am Sonntag beim Dorffest weder ein Vierkirchner noch ein Musikant. Da laut Wetterbericht Regen angesagt war, bauten die Veranstalter hinter dem Rathaus ein Zelt auf – es wurde also nicht wie üblich vor dem Rathaus gefeiert.

Glück hatten nur die Böllerschützen, die um 11 Uhr das Fest eröffneten. Gleich danach schaffte es Bürgermeister Harald Dirlenbach mit vier Schlägen, das erste Fass anzuzapfen – eigentlich waren es weniger, aber ein Scherzkeks von der Brauerei hatte das Luftventil nicht geöffnet.

Trocken blieben nur die ersten Gäste, die das Fest zum Mittagessen besuchten. Wegen des Regens hörten dem Musikverein bei seinen Einlagen weniger Besuchern zu als üblich. Natürlich lag das vorwiegend am Wetter, aber vielleicht auch daran,“ dass nicht wie üblich vor dem Dorffest ein Gottesdienst stattfand“, wie eine Helferin bemängelte.

Der Einsatz der Beteiligten war trotzdem ungebrochen, wie man an einer Musikantin der Blaskapelle sehen konnte. Sie spielte in der Kapelle ihr Instrument im Küchendress und eilte danach wieder in die Küche, um dort zu helfen.

Während das Buffet ziemlich geplündert wurde, blieb das Festzelt eher ungenutzt, denn es goss ab 13 Uhr in Strömen. So war es leider auch nichts mit dem Kinderprogramm und den Verkaufsständen,

Also hofft der Veranstalter, der Musikverein Vierkirchen, nächstes Jahr auf schönes Wetter. Wenn das auch nichts hilft, muss man vielleicht doch überlegen, ob Bürgermeister Dirlenbach nicht lieber im Urlaub bleiben sollte. Denn nach seinen Worten war er „letztes Jahr weg, und da war’s schön!“

BRIGITTE WEBER

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