Da ist Bewegung drin, wenn die Mixed Pickles mal so richtig loslegen. Fotos: Weber (2)

Zwei Auftritte der Mixed Pickles

Sie singen sich selbst ein Ständchen

Musik durch die Jahrzehnte: Unter diesem Motto haben die Mixed Pickles anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens zwei Konzerte im Sportheim Vierkirchen veranstaltet.

Vierkirchen – Musik durch die Jahrzehnte: Unter diesem Motto haben die Mixed Pickles anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens zwei Konzerte im Sportheim Vierkirchen veranstaltet. Für die vielen Besucher wurden es sehr kurzweilige Nachmittage mit schwungvoller Chormusik von „Liebeskummer lohnt sich nicht“ bis zu den heutigen Hits.

Chorleiterin Marianne Zeiner, eine gebürtige Pasenbacherin, begrüßte die Gäste mit „I gfrei mi narrisch“ und erzählte von ihrem ersten Auftritt mit damals elf Chormitgliedern. Sie selbst saß damals noch am Klavier. „Aufgeregt wie die Seuche“, sei sie vor 20 Jahren gewesen, gab Marianne Zeiner zu. Mit einem Glas Sekt habe sie sich jedoch beruhigt und sei dann verwundert gewesen, „wie meine Finger plötzlich allein gespielt haben“.

Inzwischen ist der Chor stark angewachsen, hat 37 Mitglieder. Unterstützt werden die Mixed Pickles von Saxofon, Gitarre, Klavier und Pauke.

Genau wie vor 20 Jahren begannen die Mixed Pickles das Jubiläumsprogramm mit dem Lied „Postmann“, das von Marianne Zeiner allerdings in ein Jubiläumslied umgetextet worden war.

Das beim Auftritt unübersehbare große Engagement der Chorleiterin beschrieb ein Zuschauer sehr treffend: „Da Marianne zum zuschaugn is Genuss gnua.“ Und diese Freude an der Musik spiegelt sich in allen Chormitgliedern wider. Ein Sänger stand sogar auf Krücken auf der Bühne.

Während der erste Teil des Programms noch etwas ruhiger war, animierte der zweite Teil nach der Pause das Publikum zum Mitklatschen und Mitsingen. Bei Songs wie „Jamaica Farewell“, „s‘Leben is wiar a draam“ oder „Auf uns“ (WM-Lied von 2014) wurde so richtig mitgemacht. Und beim fetzigen „Time Warp“ aus dem Musical „The Rocky Horror Picture Show“ (klasse vorgetragen von Florian Wiesent) kannte die Begeisterung dann keine Grenzen mehr. Florian Wiesent gab dem Publikum zu jedem der Songs kurze, oft lustige Informationen.

Vor Ende des Konzertes bedankte sich Marianne Zeiner noch bei allen Mitwirkenden, allen Helfern, den Wirtsleuten und vor allem bei Alfred Franke, dem Mitbegründer der Mixed Pickels. „Ohne ihn würde es den Chor in seiner heutigen Gestalt nicht geben.“

Aber auch die Chormitglieder hatten eine Überraschung für ihre Leiterin, sie brachten Marianne Zeiner ein Lied dar mit eigens für sie komponiertem Text: „Nanni gibt uns Musik, Nanni gibt uns Lieder, Nanni gibt uns Takt, Nanni gibt uns Rhythmus, Nanni bleib uns treu.“

Lautstark forderte das Publikum eine Zugabe nach der anderen, die die Mixed Pickles gerne darbrachten. Als Abschluss musste nochmals der „Time Warp“ herhalten, der sogar zusammen mit den Zuschauern getanzt wurde. 

Brigitte Weber

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