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Vorgezogene Weihnachtsfreude

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Geschafft: David Zimmer (l.) und Bürgermeister Peter Peter Felbermeier bei der Vertragsunterzeichnung.  Foto: sh
Geschafft: David Zimmer (l.) und Bürgermeister Peter Peter Felbermeier bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: sh

Haimhausen - Die Haimhauser haben fast schon nicht mehr dran geglaubt:: Jetzt gibt es doch schnelles Internet für alle Ortsteile.Und das schon sehr bald.

Die Haimhauser Ortsteile erhalten jetzt einen schnellen Anschluss an das Internet. Mit der Vertragsunterzeichnung zwischen der Gemeinde und der Firma inexio besiegelten die beiden Vertragspartner den Breitbandausbau. Die Arbeiten sollen bis Ende 2014 abgeschlossen sein.

Nachdem die Firma mvox nicht mehr lieferfähig war, hatte die Kommune eine Schadensersatzklage gegen den Anbieter angestrebt. Die Firma inexio trat dann an Stelle der mvox AG.

„Für uns ist heute schon Weihnachten. Wir hatten Glück im Unglück“, versicherte Bürgermeister Peter Felbermeier. „Mvox hätte für die Ortsteile lediglich Richtfunkmasten angeboten, die sicher keine Dauerlösung gewesen wären. Nun bekommen alle Ortsteile eine Glasfaserversorgung, die im Erdreich ohne optische Beeinträchtigung und wesentlich leistungsstärker verläuft.“

In den Ortteilen werden Technikstandorte entstehen, von denen bereits vorhandene Kupferkabel zu den Hausanschlüssen gehen. David Zimmer als persönlich haftender Gesellschafter von inexio freute sich bei der Vertragsunterzeichnung auf die Zusammenarbeit. „Mit den Ortsteilen der Gemeinde Haimhausen versorgen wir erstmals Ortsnetze im Landkreis Dachau. Nach Fertigstellung werden den Verbrauchern bis zu 100 Mbit/s zur Verfügung stehen. Eine solche Bandbreite ist nur in Ballungsräumen verfügbar.“ In den kommenden Wochen werden die Feinplanungen beginnen. Der Tiefbau erfolgt in den Orten nach einem sogenannten Bohrspülverfahren, das die Belastung der Anwohner so gering wie möglich hält. Direkte Arbeiten an den Hausanschlüssen werden nicht notwendig, da inexio die bereits vorhandenen Kupferkabel in die einzelnen Haushalte nutzen wird. Siglinde Haaf

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