Der Vorstand, v.l.: Alexander Reischl, Claudia Heinzel, Andreas Heckenmüller und Silvia Kanamüller. foto: khr

Waisenhaus in Indien: Tochter führt Otto Kanamüllers Arbeit fort

Die Arbeit des im März verstorbenen Hebertshauseners Otto Kanamüller wird weitergeführt: Tochter Silvia Kanamüller leitet den „Verein zur Förderung notleidender Straßen-, Waisen- und behinderter Kinder in Indien“.

Hebertshausen –  

Über Jahrzehnte hatte sich Kanamüller für Straßen-, Waisen- und behinderte Kinder in Indien eingesetzt. Er gründete in der Stadt Perumanam das Waisenhaus „Otto Kanamüller’s Home for Children“. Der Verein sollte dieses Engagement nach seinem Tode fortsetzen.

In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung konnte nun ein neuer Vorstand gewählt werden. Zuvor war lange unklar gewesen, ob und wie der Verein weitergeführt werden kann. Das Amt der Vorsitzenden übernahm Silvia Kanamüller. Sie möchte die Zukunft des „Home for Children“ sichern. Alexander Reischl stellte sich als zweiter Vorsitzender zur Verfügung. Kassenwart ist Andreas Heckenmüller, Claudia Heinzel Schriftführerin. Kassenprüfer sind Tina Koch und Andreas Liegsalz.

Der neue Vorstand versichert, dass bereits geleistete Spenden zweckgebunden dem Waisenhaus zugutekommen. Mit einem Besuch vor Ort möchte sich die Vereinsführung in nächster Zeit von den Gegebenheiten in Perumanam ein Bild machen. In der Folge soll ein Investitionsplan erstellt und den Mitgliedern vorgelegt werden.

Da in den letzten Jahren die elektronische Datenverarbeitung vernachlässigt wurde, ist eine effektive Vereinsarbeit nur schwer möglich. Aus diesem Grund wird ein Datenabgleich vorgenommen. Entsprechende Schreiben gingen an alle Mitglieder. Das SEPA-Lastschriftmandat liegt ebenfalls bei.

Die neue Vereinsführung ist der Ansicht, dass der Vereinsnamen zu lang ist. Vorschläge wie „Otto Kanamüllers Kinderhilfe Indien“ gibt es. Noch im Herbst soll eine Mitgliederversammlung einberufen werden.  

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