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Geschafft! Josef Baumgartner mit zwei Bauhofmitarbeitern am „Tatort“: Die Grube ist zugeschüttet, die Autos können wieder durch Schwabhausen fahren.

Straßensperre aufgehoben

Schwabhausen wieder befahrbar

Schwabhausen – Freie Fahrt: Gegen 11.30 Uhr wurden am Freitag die Umleitungen auf der Staatsstraße 2047 auf beiden Seiten von Schwabhausen wieder entfernt.

Nach einem Wasserrohrbruch in der Nacht auf Donnerstag hatte die Ortsdurchfahrt von Schwabhausen für den Autoverkehr gesperrt werden müssen.

Inzwischen ist das geplatzte Rohr repariert, die bei den Arbeiten beschädigten Entwässerungsrohre wurden ausgetauscht und das Baggerloch wurde wieder zugeschüttet. Ein Mitarbeiter des Straßenbauamts Freising überprüfte die wiederhergestellte Straße und gab diese schließlich wieder für den Verkehr frei.

Schwabhausens Bürgermeister Josef Baumgartner machte sich gestern selbst noch einmal ein Bild vom „Tatort“. Er ist natürlich froh, dass nun der Verkehr wieder läuft und die Wasserversorgung funktioniert. Allerdings könne bald an anderer Stelle wieder ein Rohr brechen, befürchtet Baumgartner. „Die Rohre sind alt. Das heißt: Sie sind sehr stabil und hart, dadurch aber auch sehr empfindlich und bruchgefährdet, zum Beispiel durch Druckschwankungen“, berichtet der Bürgermeister.

Auch in Oberroth und in der Arnbacher Straße seien bereits Wasserrohre gebrochen. Eigentlich müssten die alten Rohre dringend erneuert werden. „Aber das ist ein Riesenaufwand und kostet viel Geld.“ Der Rathauschef hofft darauf, dass der Freistaat in den kommenden Jahren das „Flickwerk“ Münchner Straße saniert. In diesem Zuge könnten dann auch die Wasserleitungen modernisiert werden. „Vielleicht wird mit dem Wasserrohrbruch der Druck auf die Regierung erhöht.“ Dann hätte der Schaden zumindest auch einen positiven Aspekt.

sue

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