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Rosa Rühl bot für ein Werk von gigi, bekam aber nicht den Zuschlag.

Die Dachauer lieben die Kunst

Rekordergebnis bei Versteigerung

Dachau - Der Wasserturm hat wieder Kunstwerke versteigert – um ein wenig Geld in die Kasse zu bekommen. Und das war ein voller Erfolg: 7615 Euro hat der Wasserturm bekommen – 2000 Euro mehr als das letzte Mal.

Zum Ersten, zum Zweiten und zum Dritten! Verkauft für 550 Euro! Fred Arnus Zigldrums Werk mit dem Titel „Nach dem Jahr der Frau“ war der Renner bei der diesjährigen Versteigerung im Dachauer Wasserturm. Der Linoleumschnitt des 1985 verstorbenen Künstlers wurde zum teuersten Exponat der Auktion.

Insgesamt kamen 135 Exponante unter den Hammer. Wie jedes Jahr spendeten die Dachauer Künstler für diese Auktion ihre Bilder. Der Erlös kommt dem Wasserturm zugute: Mit dem Geld soll das Treppenhaus restauriert werden. „Wir sind mit dem Ergebnis mehr als zufrieden“, sagt Schatzmeisterin Rosa Rühl. „Es sind fast 2000 Euro mehr eingegangen als letztes Jahr.“

Satte 7615 Euro gaben die Dachauer insgesamt für die Kunstwerke aus. Etwa zwei Drittel der Bilder kamen unter den Hammer. Und das, obwohl „Dachau ein Künstler-Ort ist. Die meisten sind schon gut mit Bildern versorgt“, erklärt Rosa Rühl.

Sie selbst hatte Interesse an einem Werk von gigi mit dem Titel „Liebe“. Doch ihr Gebot von 90 Euro wurde noch einmal übertroffen. Für 95 Euro ging das aquarellierte Radierung schließlich raus.

Die Preise für das Startgebot legen Auktionator Josef Lochner und Günther Urban im Vorfeld fest. „Das Gebot ist niedrig angesetzt, dass noch gesteigert werden kann“, sagt Rosa Rühl. Viele der Werke hatten ein Startgebot von 30 Euro. Das teuerste Werk, „Heilige Familie“ von Hermann Stockmann mit 200 Euro, wurde allerdings nicht versteigert. Es ist eins von den Gemälden, die nun bei Rosa Rühl zu Hause auf einen Käufer warten. Heute und morgen können die übrig gebliebenen Werke noch bei ihr Zuhause nach telefonischer Anmeldung unter der 0 81 31/ 7 23 23 im Nachverkauf erworben werden. Danach wandern die Bilder auf den Dachboden, ehe sie dann nächstes Jahr wieder unter den Hammer kommen.

reg

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