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Das beidseitige Halteverbot am Beginn der Ludwig-Thoma-Straße wird nicht erweitert.

Anträge im Weichser Bauausschuss

Halteverbot in der Ludwig-Thoma-Straße wird nicht erweitert

Die Weichser Bauangelegenheiten wurden im Bauausschuss meist positiv beschieden. Einzig und allein keine Zustimmung fand der Antrag einer Anliegerin auf eine Abänderung des Halteverbots in der Ludwig-Thoma-Straße.

Weichs– Die aktuelle Situation: Von der Einmündung Freisinger Straße ist bereits beidseitig ein absolutes Halteverbot angebracht, das jedoch jeweils auf halber Strecke zur Kreuzung Ludwig-Thoma-/Birkenstraße hin endet. Dadurch ergibt sich zum Leidwesen der Antragstellerin das Problem, dass zeitweise beidseitig Autos parken und ein Durchfahren nur mehr sehr langsam oder gar unmöglich ist. Bürgermeister Harald Mundl (WBV) hat aber nach eigenen Worten die Strecke in den letzten Wochen „öfters“ befahren und festgestellt, dass eine sehr beengte Situation nicht oft vorkommt. Die Halteverbotsanordnung bleibt also wie bisher.

Außerdem gab es einen Bauantrag für zwei Doppelhaushälften mit Einliegerwohnung an der Aufhauser Straße in Ebersbach. Ursprünglich war auf dem Grundstück ein bereits genehmigtes Vierfamilienhaus vorgesehen. Obwohl Gemeinderat Simon Kammermeier (SPD) wegen der Lage ein mulmiges Gefühl hatte und eine Zustimmung als fahrlässig ansah, stimmte das Gremium dem Vorhaben dann doch einstimmig zu. Auf dem Genehmigungsbescheid will man aber das Landratsamt darauf hinweisen, dass die beiden geplanten Häuser teilweise im Überschwemmungsbereich vom Ebersbach liegen.

Teils befürwortet wurde auch der Antrag eines Anliegers, beim Wendehammer (der zwar nicht offiziell als solcher ausgewiesen ist) am Ende der Stichstraße Münchner Straße (oberhalb der Kastanienbäume an der Ortsdurchfahrt Richtung Markt Indersdorf) ein Haltverbot anzuordnen. Die Antragstellerin begründete ihr Anliegen damit, dass insbesondere im Winter, wenn durch den Schnee vom Winterdienst bereits beengte Verhältnisse bestehen, die Situation durch parkende Autos noch verschärft wird: „Ein Ausfahren aus den Grundstücken oder Wenden ist dann nur noch schwer möglich.“ Ein offizielles Parkverbot will die Kommune mit Vermerk auf ähnliche Fälle in der Gemeinde trotzdem nicht aufstellen. Mundl versicherte aber, die Nachbarn anschreiben zu lassen, künftig hier auf das Parken zu verzichten. Außerdem darf auf einem anliegenden Privatgrundstück die Antragstellerin ein eigenes Schild aufstellen, mit dem gebeten wird, hier keine Fahrzeuge abzustellen.

Günther Schilcher (WBV) regte noch an, die Schneeräumpflicht am neuen Gehweg beim Gewerbegebiet vom Neubaugebiet Aufhausener Feld kommend zu klären, da dieser seines Wissens bisher nicht geräumt wurde. 

(nef)

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