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90. Geburtstag: Maria Dietrich an ihrem hohen Geburtstag zusammen mit ihren Kindern Anton, Josef, Rosemarie, Michael und Johann (von links) zusammen mit Berthilde Osterauer (neben der Jubilarin) und Vizebürgermeister Martin Hofmann (rechts)

Ebersbacherin feiert Geburtstag 

Ihre Familie lässt Maria Dietrich hochleben

Maria Dietrich feierte ihren 90. Geburtstag im Kreise ihrer Familie. Zu ihrem Ehrentag kamen viele Verwandte und Weichs Vizebürgermeister Martin Hofmann. 

  • Ihren 90. Geburtstag feierte Maria Dietrich im Kreise ihrer Familie.
  • Zu ihrem Ehrentag kamen unter anderem ihre Kinder, Enkelkinder, Urenkel und weitere Verwandte.
  • Sogar Weichs Vizebürgermeister Martin Hofmann kam zum Gratulieren. 

Ebersbach – Im Kreise ihrer großen Familie hat Maria Dietrich, geborene Singer, im Gasthaus Langeneger in Aufhausen ihren 90. Geburtstag gefeiert. Neben vier Söhnen und einer Tochter mit ihren Partnern gehören mittlerweile auch zwölf Enkelkinder und neun Urenkel zur Familie. Außerdem kamen Verwandte, Nachbarn und weitere gute Bekannte.

Die Jubilarin freute sich sichtlich, dass ihr an ihrem hohen Geburtstag so viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Für eine zünftige musikalische Umrahmung sorgte Schwiegersohn Hans mit Frau. Mit den besten Wünschen und netten Geschenken warteten Weichs Vizebürgermeister Martin Hofmann und Berthilde Osterauer, die Nichte der Jubilarin, als Vertreterin der Pfarrei Weichs auf.

Die Wiege der Jubilarin stand in Aufhausen. Auf dem „Heiss-Anwesen“ wuchs Maria Dietrich zusammen mit fünf Geschwistern auf. Bis heute unvergessen bleibt ihr neben dem Tod ihres Mannes ein weiteres besonders trauriges Ereignis: Genau an ihrem 20. Geburtstag wurde ihre Mutter zu Grabe getragen. 1996 ist ihr Mann Anton, der aus Gundamsried im Landkreis Pfaffenhofen stammte, verstorben. Ihn hatte sie 1952 geheiratet.

Gemeinsam bauten sie sich in Ebersbach Mitte der 60er Jahre mit viel Fleiß ein eigenes Haus. Für die Mutter von fünf Kindern stand stets die Familie im Vordergrund. Erst als die Kinder erwachsen waren, ging sie selbst wieder in die Arbeit, und zwar als Pflegekraft in der Münchner St.-Michaels-Kirche.

Geistig ist die Jubilarin noch recht fit. Doch weil die Füße einfach nicht mehr so mitmachen wie es sein sollte, ist sie vor ein paar Jahren in den Pro-Senioren-Wohnpark in Ebersbach gezogen. Hier fühlt sie sich recht wohl. Gerne sitzt sie dort in der Gesellschaft der Mitbewohner, und freut sich natürlich besonders, dass sie regelmäßig von ihren Angehörigen und auch Bekannten aus dem Ort besucht wird. Und weil sie es auch mit 90 Jahren noch interessiert was in Ebersbach und Umgebung so los ist, liest sie täglich die Heimatzeitung.

Heinz Nefzger

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