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Da möchte man sich nicht mehr umziehen: Auch wenn mittlerweile alles sehr marode ist, es ist immer noch erkennbar, dass es sich hier mal um die Umkleidekabinen handelte.

Weichser Fußballgeschichte

Als die Weichser Fußballer zu Warmduschern wurden

Mit dem Abriss des alten Bücherl-Hauses an der Baustädter Straße verschwindet auch ein Stück Geschichte des SV Weichs: die alte Duschkabine, die am Ende des großen Gebäudes untergebracht war.

Weichs – Sie war, so erinnern sich etliche, eine der ersten Umkleidekabinen im gesamten Landkreis, in denen man warm duschen konnte. Sie wurde etwa Anfang der 60er Jahre errichtet, als das Gasthaus Bücherl noch Vereinsgaststätte war.

Zuvor hatten sich die Kicker des 1947 gegründeten Sportvereins nach den Spielen entweder gleich neben dem alten Fußballplatz in der Glonn gewaschen oder mit Wasser aus einer Wanne, die vor dem „Milli-Kammerl“ am Eingang des Stalls des landwirtschaftlichen Bücherl-Hofes abgestellt war.

Der alte Fußballhaudegen Fred Hasenecker, einst nicht nur Spieler, sondern auch als Nachwuchstrainer und Funktionär beim SVW tätig, weiß noch gut, wie es oft in der alten, manchmal auch schon etwas miefigen Umkleide zuging: „Die zwei Kabinen waren hintereinander. Eine für die Gäste. Eine für uns. Es war zwar alles sehr eng. Die Spieler mussten meist gegenseitig durch die jeweilige Kabine, wo es nach härteren Spielen schon hin und wieder zu nicht immer schönen Wortwechseln kam, um zur Dusche zu kommen. Auch nach Niederlagen stimmten wir manchmal unter der Dusche zum Trotz ein Vereinslied an, bevor es anschließend in die Wirtsstube ging“.

Seit 1973 der neue Fußballplatz an der Fränkinger Straße und ein eigenes Vereinsheim mit Umkleideräumen eröffnet wurden, stehen die alten leer. Sie blieben trotzdem über Jahrzehnte ein Stück Weichser Fußballgeschichte. Jetzt wird diese ganz verschwinden...

nef

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