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36 Jahre lang hat sie den Haushaltsplan der Gemeinde erstellt: Bürgermeister Harald Mundl überreichte der scheidenden Kämmerin Rita Rankl einen Blumenstrauß. Rankl wechselt, bevor sie in Rente geht, noch für einige Zeit in das Vorzimmer des Bürgermeisters.

Gemeindehaushalt in Weichs verabschiedet

Zwei große Investitionen stehen an

Für den Bau des Kinderhauses und das Brandschutzkonzept im Grundschulgebäude muss die Gemeinde Weichs in den nächsten Jahren einiges Geld ausgeben. Der Gemeinderat verabschiedete jetzt den Haushalt.

Weichs – Bevor der Weichser Gemeinderat den Erlass der Haushaltssatzung für 2018 beschloss, gab Bürgermeister Harald Mundl den Bericht zur Jahresrechnung 2017. Daraus war zu entnehmen, dass im Verwaltungshaushalt die vorgegebenen Haushaltsansätze in  den  Einnahmen und Ausgaben bei den meisten Haushaltsstellen eingehalten werden konnten.

Erheblich gestiegen ist die Gewerbesteuereinnahme von 440 000 auf rund 625 000 Euro. Aufgrund der Mehreinnahmen und geringeren Ausgaben im Verwaltungshaushalt konnte eine Zuführung zum Vermögenshaushalt in Höhe von 770 500 Euro vorgenommen werden.

Der Schuldenstand der Gemeinde Weichs betrug Ende 2017 etwa 3,4 Millionen Euro, was bei 3430 Einwohnern 998,29 Euro pro Einwohner bedeutet.

Aus dem Vorbericht zum Haushaltsplan 2018, der heuer zum 36. und letzten Mal von der Kämmerin Rita Rankl aufgestellt wurde, war zu entnehmen, dass die Zuführung zum Vermögenshaushalt voraussichtlich 134 000 Euro betragen wird und der Verwaltungshaushalt mit 5,5 Millionen Euro schließen soll. Der Vermögenshaushalt steht mit 2,6 Millionen zu Buche. Der Schuldenstand würde auf etwa 3,3 Millionen Euro sinken.

Mundl sprach von einem Zahlenwerk von 251 Seiten, über das der Finanzausschuss vorberaten hatte. Den Haushaltsplan bezeichnete er als solide: „Er enthält keine neuen Kreditaufnahmen und ist relativ unspektakulär. Wegen großer Bauvorhaben ist aber künftig äußerste Haushaltsdisziplin angesagt“.

Für das Grundschulgebäude sind zur Erstellung und Umsetzung eines Brandschutzkonzeptes rund eine Million Euro für die Jahre 2018 bis 2020 eingeplant. Für den Bau des Kinderhauses  sind Planungs- und Baukosten in Höhe von 5,5 Millionen Euro im gleichen Zeitraum veranschlagt.

nef

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