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Sorgt sich um die Gesundheit der Kinder: Andrea Neumann.

Ausbau der Kinderbetreuung in Weichs

Gemeinderätin Andrea Neumann wird als Koordinatorin für Gesundheitsfragen abgelehnt

Gemeinderätin Andrea Neumann (WBV) stellte einen Antrag an die Gemeinde, sie als Koordinatorin für Gesundheitsfragen im Zuge des Ausbaus der Kinderbetreuung in Weichs zu bestellen. Doch Neumann wurde als Koordinatorin abgelehnt.

Weichs –Ihr zentrales Anliegen, so führte sie an, ist es, gesundheitliche Aspekte beim Ausbau der Kinderbetreuung – soweit möglich und sinnvoll – stärker zu berücksichtigen.

Sie erwähnte dabei Themen wie die Strahlenbelastung durch tragbare Telefone, Mobiltelefone oder den Internetzugang in den betreffenden Einrichtungen, aber auch die Verwendung bestimmter Materialien oder Lebensmittel, wie etwa regionale Produkte oder aus biologischer Erzeugung.

Neumann: „Ich habe den Eindruck, dass viele die Möglichkeiten gar nicht kennen, Strahlen zu verringern“

Oberstes Ziel sollte ihrer Meinung nach sein, die praktischen Anforderungen und Notwendigkeiten für den Arbeitsablauf in den Einrichtungen mit gesundheitlichen Aspekten so in Einklang zu bringen, dass alle Interessen gewahrt werden. Ihre Aufgabe sehe sie darin, Anregungen zu geben, Alternativen vorzuschlagen oder für spezielle Fragen bei Bedarf möglichst kostenfrei Rat einzuholen und dies als Verbindungsperson zwischen den Beteiligten und der Gemeinde zu koordinieren.

Neumann vor dem Gemeinderat: „Ich habe oft den Eindruck, dass viele die Möglichkeiten gar nicht kennen, Strahlen zu verringern.“ Als Mutter hat sie selbst schon einiges gemacht, sagte sie.

Petra Hesse (SPD) sah den Antrag als sehr kritisch. Generell hätte sie nichts gegen die vorgeschlagenen Maßnahmen und fände viele auch sehr wichtig. Doch ihrer Meinung nach müsste man dafür Spezialisten beauftragen. Auch möchte sie nicht unbedingt, dass man sich in die Arbeit der Träger der Kinderbetreuungseinrichtungen inklusive deren Catering einmischt. Außerdem erinnerte sie an höhere Kosten, die auf die Träger und auch Eltern zukommen würden. Generell gegen eine Einmischung bei der Betreuung war CSU-Gemeinderat Martin Betz.

Schilcher: „Für was braucht ein Kinderhaus überhaupt Wlan?“

Martin Hofmann (CSU) sprach von einer Beschneidung des Selbstverwaltungsrechts, sollte dies gemacht werden. Günter Schilcher (WBV) fragte schließlich generell: „Für was braucht ein Kinderhaus überhaupt Wlan“? Auch wenn man durchaus gute Ansätze im Antrag fand, stellte der Gemeinderat das Thema vorläufig zurück.

Vielmehr will man erstmal mit den Verantwortlichen sprechen. Aber zumindest versprach Bürgermeister Harald Mundl (WBV) seiner Fraktionskollegin Andrea Neumann, sie bei den Baustellenbesprechungen mit den Elektrikern beim Kinderhaus hinzuzuziehen.

Von Heinz Nefzger

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