Gruppenbild von Mädchen und Frauen
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Glückwunsch! Ein Gruppenbild der Schulbesten zusammen mit Schulleiterin Anita Aumüller-Menz (links) und stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki (rechts).

18 Mal Note 1,5 und besser

Toller Abschluss an Weichser Realschule

An der Theresia-Gerhardinger-Realschule Weichs wurden die 97 Absolventinnen und Absolventen feierlich verabschiedet.

Weichs – Es war auch diesmal ein ungewöhnliches Schuljahr an der erzbischöflichen Theresia-Gerhardinger-Realschule Weichs. Corona forderte weiterhin viele Einschränkungen und viel Improvisation. Aber: Am Ende gab es doch viele strahlende Gesichter. Kein Wunder, haben doch alle 97 Prüflinge der vier Abschlussklassen die Mittlere Reife erreicht.

Die Abschlussfeier musste leider ausfallen. Dafür gab es eine interne Verabschiedung im großen Zelt. In ihrer Abschlussrede ließ Schulleiterin Anita Aumüller-Menz das Jahr mit allen Höhen und Tiefen Revue passieren. „Die Pandemie samt aller Vorschriften und besonderen Regelungen gab die Richtung vor und wir mussten in diesem Rahmen das Schuljahr gestalten und bestmöglich bewältigen.“ Wechselunterricht, Homeschooling, alles natürlich nicht ideal, doch man habe das Beste daraus gemacht. Allerdings: Der „so wichtige pädagogische Bezug des Lehrers zu den Schülern“ fehlte oft. „Hoffnung und Zuversicht haben uns durch diese besondere Zeit getragen, nun hoffen wir auf ein wieder ganz normales Schuljahr 2021/22“.

Viele bunte Luftballons zum Abschied

Gute Wünsche ans Universum – die Abschlussschüler ließen Luftballons mit Glückwunschkarten steigen. 

Nach der Ansprache gab es eine Überraschung: Die Schülerinnen und Schüler aller fünften Klassen haben Glückwunschkärtchen gebastelt und mit Luftballons den Absolventen übergeben, die diese vom Sportplatz aus in den Himmel aufsteigen ließen.

Die Verbindungslehrerin Britta Wülfing bedachte Schüler, die sich besonders ehrenamtlich an der Schule engagierten. Hier kam es zu einer Premiere: Aumüller-Menz überreichte den beiden Schülern Maurice Wallner und Korbinian Aigner jeweils eine Urkunde für ihr stets freundliches, zuverlässiges und ausdauerndes Grüßen am Morgen, das viel Energie in die Schule brachte.

Leider musste die Verabschiedung ohne die Eltern stattfinden und auch die Zeugnisübergabe fiel aus. Diese werden auf Wunsch der Eltern außerhalb der Schule bei privaten Feiern übergeben. Das Schulleitungsteam reist dafür von Lokal zu Lokal.

Leider mussten die zehnten Klassen auf den Abschlussball verzichten. Nicht dagegen die Schulbesten auf die Ehrung durch die stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki. In ihrer Rede sagte Klaffki den Schülern, dass sie sich ruhig selber beklatschen dürfen für ihre Leistungen in der zurückliegenden schweren Zeit. Sie meinte damit nicht nur die Schulbesten – „Ihr seid in der Pandemie über euch hinausgewaschen“, ermutigte Klaffki die Schüler. „Tauscht euch aus und bleibt neugierig für euren eigenen und gemeinsamen Weg.“

Die Besten

Das sind die Schulbesten: Veronika Heitmeier, Dachau, 1,08; Sabrina Metz, Pellheim, 1,08; Lena Schmid, Unterweikertshofen, 1,08; Brigitte Kistler, Halmsried, 1,08; Antonia Krapf, Stetten, 1,08; Amelie Strysack, Oberroth, 1,08; Lorena Viktoria Metz, Pellheim, 1,09; Vanessa Lilly Resch, Großinzemoos, 1,09; Sophie Schieder, Tandern, 1,09; Janina Burgmair, Schwabhausen, 1,18; Julia Magdalena Huber, Petershausen, 1,18; Niels Pfaller, Dachau, 1,27; Sabrina Kistler, Jarzt, 1,33; Veronika Maria Fottner,, Pellheim, 1,36; Marlene Kern, Fahrenzhausen, 1,36; Vera Catharina Maria Sandbichler, Pfaffenhofen/Ilm, 1,42; Yvonne Patzelt, Ampermoching, 1,5; Emily Richter, Kollbach, 1,5

Heinz Nefzger

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