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Portrait Frau mit roten Haaren und Brille
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In Wartestellung: Lisa Schmutz.

Lisa Schmutz aus Fränking kann noch nicht ausreisen – Hospitation in Dortmund

Philippinen-Pläne auf Eis

Sie würde so gern Kindern auf den Philippinen helfen. Aber Lisa Schmutz kann nicht - wegen der Corona-Pandemie. In Dortmund fand sie eine neue Aufgabe.

Fränking – Eigentlich wäre jetzt Lisa Schmutz aus Fränking auf den Philippinen und hätte vermutlich einen Rundbrief an ihre Freunde über den ersten Monat ihres Aufenthalts geschrieben. Hätte. Denn die Corona-Pandemie machte auch die Philippinenpläne von Lisa zunichte. Es kam alles anders, was sie jetzt in einem Brief schrieb.

Darin erfährt man, dass sie nach wie vor in Deutschland ist: „In all den Herausforderungen und Unsicherheiten möchte ich lernen, im Heute zu leben und auf Gott zu vertrauen, dass er mich zur rechten Zeit auf die Philippinen senden wird.“ Lisa ist seit Anfang Juni bei Christliche Fachkräfte International unter Vertrag (wir haben berichtet) Sie plant für mindestens drei Jahre auf die Philippinen zu gehen und dort als Entwicklungshelferin in dem Kinderdorf „Village of Hope“ mitzuarbeiten. Dies ist ein Teil der christlichen NGO Vision Help International Care Foundation. Ihre Aufgabe wird es sein, mit den einheimischen Sozialarbeitern zusammen zu arbeiten, die Erzieher zu schulen und gemeinsam ein Konzept und Methoden zu entwickeln, wie den Kindern dort noch besser geholfen werden kann.

Viele Kinder sind schwer traumatisiert, haben jahrelang auf der Straße gelebt und waren von körperlicher und sexueller Gewalt betroffen. Im JKinderdorf haben sie ein neues Zuhause gefunden.

Wer mehr über die Arbeit der Vision Help international Care Foundation erfahren möchte findet im Internet unter https://www.vhicf.org weitere Infos. Auch auf Youtube sind Beiträge veröffentlicht.

Im Juni und Juli durfte sie zahlreiche Kurse an der Akademie für internationale Zusammenarbeit in Bonn besuchen. Dort werden Entwicklungshelfer für die ganze Welt ausgebildet. Lisa Schmutz belegte Kurse in Englisch und Tagalog, das ist die Hauptsprache auf den Philippinen. Auch spezifisch mit dem Themenbereich Trauma und sexueller Gewalt setzte sie sich in einigen Fortbildungen auseinander.

Mittlerweile ist Lisa in Dortmund und hospitiert in einer therapeutischen Wohngruppe mit 13 Kindern zwischen sechs und 13 Jahren, die durch verschiedenste Umstände schwer traumatisiert sind und dementsprechend schwere Auffälligkeiten zeigen. „Die Arbeit hier macht mir Spaß, ich darf mitlaufen, lernen, Fragen stellen und unterstützen. Nach aktuellem Stand werde ich hier noch bis Mitte hier Oktober sein. Durch die aktuelle Corona-Situation erscheint vieles meiner Vorbereitung wie Schritte ins Ungewisse, da ich momentan nicht weiß, wann ich endlich ausreisen darf“, sagt Lisa.

Vor Januar 2021 keine Visa

Laut offiziellen Angaben gibt es vor Januar 2021 keine Visa für die Philippinen, hat sie erfahren: „Meine Organisation versucht weiter, eine Ausnahmegenehmigung zu bekommen, dies erscheint jedoch aufgrund der aktuellen Lage unwahrscheinlich.“

Die Kosten ihres Dienstes finanzieren sich zu 50 Prozent aus Spenden, der Rest läuft über staatliche Entwicklungshilfe. Wer sich an den Kosten für Lisas Einsatz beteiligen möchte, kann dies gerne über das Spendenkonto von Christliche Fachkräfte International tun. Empfänger: Christliche Fachkräfte International Evangelische Bank eG BIC GENODEF1EK1; IBAN DE13 5206 0410 0000 4159 01. Bitte in der Betreffzeile „Lisa Schmutz, Philippinen“ und die vollständige Adresse des Spenders angeben. Eine Zuwendungsbestätigung wird zugesandt.

Heinz Nefzger

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