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Vizelandrätin Marianne Klaffki ehrte die Schulbesten in Weichs: Sophia Rothenhöfer, Lea Sophie Wimmer, Eva Theresia Richter, Marisa Mayr, Celia Edeltraud Kluge, Carina Ursula Metz, Sophia Kleber und Rosmarie Rottmair (von rechts).

Theresia-Gerhardinger-Realschule Weichs

Eine Damenriege an der Spitze

Sie müssen keine Angst vor der Zukunft haben, die knapp 100 Absolventen, die jetzt an der Theresia-Gerhardinger-Realschule Weichs ihren Schulabschluss feierten. Alle haben konkrete Pläne, wie es schulisch oder beruflich weitergeht.

Weichs – Nach einem gemeinsamen Schlussgottesdienst mit Monsignore Michael Bartmann in der benachbarten St.-Martin-Kirche wurde in der Aula der Erzbischöflichen Theresia-Gerhardinger-Realschule Abschluss gefeiert. Besonders erfreulich dabei, dass alle 98 Prüflinge der vier Klassen bestanden hatten und daher auch alle einen Beruf erlernen oder eine weiterführende Schule besuchen können.

Neben den gut gelaunten Absolventen konnte die stellvertretende Schulleiterin Anita Aumüller-Menz, die zum kommenden Schuljahr Nachfolgerin des in den Vorruhestand gehenden Schulleiters Reiner Hertweck wird, auch viele Angehörige sowie Ordensschwestern vom Weichser Kloster begrüßen. Sie sprach von einer großartigen Leistung, die die Schüler erbracht hätten, „dabei ist der Notendurchschnitt nicht mal so wichtig“.

Schulleiter Hertweck brachte in seiner letzten Ansprache einige Leitgedanken zum Thema des Gottesdienstes, Zukunft, ein. Dazu von ihm ein Satz von Konfuzius: „Erzähle mit die Vergangenheit, und ich werde die Zukunft erkennen“. Er erinnerte an die Vergangenheit, als vor sechs Jahren die Eltern ihre Kinder der Schule anvertraut hätten, aus denen jetzt Fast-Erwachsene geworden seien: „Euch muss vor der Zukunft nicht bange sein!“ Mit etwas Stolz stellte er fest, dass 25 mit 2,0 oder besser abgeschnitten und viele sich in den Abschlussprüfungen teils noch wesentlich verbessert hätten: „Es war ein großartiges Gesamtergebnis.“

Auch die erste iPad-Klasse an der Schule hob er als äußerst positiv hervor.

Stellvertretende Landrätin Marianne Klaffki überbrachte die Glückwünsche des Landkreises. „Euer Zeugnis öffnet die Tür für die Zukunft“, stellte sie fest. „Übernehmt Verantwortung“, appellierte sie an die Jugendlichen „es ist eure Zukunft, Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit – seid Adler, keine Frösche“. Klaffki ehrte auch die Jahrgangsbesten. Es handelte sich dabei diesmal um eine reine Damenriege, die einen Notendurchschnitt von 1,5 oder besser hatte.

An der Spitze standen dabei Sophia Rothenhöfer aus Vierkirchen und Lea Sophie Wimmer aus Petershausen mit einem herausragenden Notendurchschnitt von jeweils 1,08. Es folgten: Eva Theresia Richter (1,18, Altomünster), Marisa Mayr (1,27, Röhrmoos), Celia Edeltraud Kluge (1,36, Walkertshofen), Carina Ursula Metz (1,36, Pellheim), Sophia Kleber (1,42 Petershausen) und Rosmarie Rottmair (1,50, Aufhausen).

Von der stellvertretenden Elternbeiratsvorsitzenden Silvia Banach wurden einige Schüler für ihr ehrenamtliches Engagement in den verschiedensten Bereichen ausgezeichnet: Amadea Reiß, Lorenz Schenkel, Ann-Katrin Bosch, Inken Siebert, Eva Richter, Martin Walter, Rosemarie Rottmair und Florian Greinsberger.

Flott, fröhlich, frei, aber auch etwas wehmütig, so könnte man die Abschluss-Dankesrede der Schülerin Amadea Reiß bezeichnen. Sie erinnerte noch einmal daran, was alles dazu gehörte, den Abschluss zu schaffen, wobei sie feststellte: „Jeder von uns ist hier an der Schule zu einer Persönlichkeit gereift. Dabei haben wir hervorragende Unterstützung erhalten. Geschenkt wurde uns nichts, wir mussten schon hart arbeiten, aber jetzt stehen wir an der Spitze. Was wir hier erleben durften, bleibt in unserem Herzen.“

Musikalisch umrahmt wurde die Abschlussfeier von David Matusche aus der 9d am Klavier. Gut gelaunt ging es anschließend zum, von den Schülern selbst organisierten Abschussball in der Turnhalle von Vierkirchen, wo die Erlangung der Mittleren Reife von allen noch mal richtig gefeiert wurde. Heinz Nefzger

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