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Farbenfrohes Luftballonsteigen zum Ende der Abschlussveranstaltung der Realschule Weichs.

Ungewöhnliche Zeugnisübergabe in Weichs

Abschlussfeier wie im Autokino

Jetzt ist die Schulzeit für die 10. Klassen der Realschule in Weichs vorbei. Die Zeugnisübergabe fand nicht wie gewohnt statt, sondern wurde in einer Art Autokino zelebriert. Rund 300 Menschen waren zu der Abschlussveranstaltung gekommen.

Corona-Zeiten erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. So auch an der Theresia-Gerhardinger Realschule Weichs. Die Abschlussveranstaltung für alle 10. Klassen samt Zeugnisübergabe wurde am gestrigen Freitag auf dem Festplatz im Gewerbegebiet abgehalten – in Art eines Autokinos.

Auf der großen Bühne zelebrierte Monsignore Michael Bartmann den Abschlussgottesdienst. Von dort hielt auch Schulleiterin Anita Aumüller-Menz ihre Rede. Sie fand beeindruckende Worte zum ungewöhnlichen und nicht alltäglichen Schuljahr.

Insgesamt waren es rund 300 Personen, Schüler und Angehörige, die aus 65 Autos und sechs VIP-Lounges mit jeweils zwei Familien an der Veranstaltung teilnahmen. Schulbeste wurde Tanja Pilgerstorfer aus Arnbach mit einem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,17. Ein ausführlicher Bericht zu ihr folgt.

Haben alle drei ein festes Berufsziel: Nina Staudinger, Nicole Reimann und Mario Koch (von links).

Die Heimatzeitung hat am Ende des wegen Corona ungewöhnlichen Schuljahres drei Abschlussschüler zu ihrer Zukunft gefragt und wie sie den Corona-Unterricht empfanden.

Nina Staudinger, 16, aus Altomünster:„Ich mache eine Ausbildung bei der Telekom als Kauffrau für Büromanagement. In dieser Branche habe ich ein Praktikum absolviert, das mir sehr gut gefiel. Während des Corona-Unterrichts haben wir uns immer sicher gefühlt. Ich finde der Unterricht hat trotz Auflagen gut funktioniert. Schade war nur, dass Freunde teilweise in anderen Klassen waren.“

Nicole Reimann, 15, aus Erdweg:„Ich beginne eine Ausbildung bei der Sparkasse Dachau, wo es mir bei einem einwöchigen Schülerpraktikum bereits recht gut gefallen hat.“

Mario Koch, 16, aus Fahrenzhausen:„Ich möchte im März 2021 eine Ausbildung bei der Bayerischen Polizei beginnen. Von Kindheit an wollte ich schon Polizist werden. Bis März plane ich bei der Polizei ein Dienstanfängerpraktikum zu absolvieren. Den Corona-Unterricht sah ich teilweise als Vorteil, weil in den kleineren Gruppen weniger geratscht wurde und man sich deshalb besser konzentrieren konnte.“ Heinz Nefzger

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