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Simon Kammermeier freut sich , dass der dritte Bauabschnitt am Weichser Gemeindefriedhof jetzt abgeschlossen ist.

Neue Bestattungsmöglichkeit in Weichs

Urnengräber in der Erde mit Namensstelen daneben

Da die Urnenwandgräber an ihre Kapazitätsgrenze stoßen, hat man sich im Weichser Gemeinderat für zusätzliche neue Bestattungsmöglichkeiten entschieden: Urnenerdgräber.

Weichs – Nach den Plänen des Landschaftsarchitekten und SPD- Gemeinderats Simon Kammermeier wurde nun im dritten Bauabschnitt am Gemeindefriedhof an der Fränkinger Straße die erste Terrasse hangaufwärts nutzbar gemacht. Hier befinden sich jetzt neben Plätzen für Urnenerdgräber für zwei und vier Urnen auch jeweils ein Feld für Urnenerdbestattungen mit Gemeinschaftsnamenstele mit eingearbeitetem Lebensbaummotiv und ein Feld für anonyme Erdbestattungen. Hier gedenkt man auf einer Platte mit Friedenstaube an die Verstorbenen.

Alle Steine und Platten bestehen aus dunklem Beton, womit ein stilvolles einheitliches Ambiente entstanden ist. Zur Begrünung der Felder und der einzelnen Urnenerdgräber wählte man bewusst Teppichthymian. Dieser ist pflegeleicht und hat trotz des trockenen Sandbodens eine lange Blütezeit. Aufgelockert wird dieser Teil des Friedhofs mit schattenspendenden Mehlbeerenbäumen. Außerdem wurden einige Sitze mit Holzrost zum Verweilen platziert. Durch eine Kornelkirschhecke hat man eine Begrenzung zum noch freien Friedhofsgelände geschaffen. 

Insgesamt hat die Erweiterungsmaßnahme mit den für Weichs ganz neuen Bestattungsmöglichkeiten etwa 35 000 Euro gekostet.

Jetzt gibt es nur noch nur ein kleines Problem: Karnickel kommen von den angrenzenden Feldern auf den Friedhof und richten besonders an dem frischgepflanzten Thymian Schäden an. Mit Knoblauchpastillen will man den Nagern ihre Anwesenheit geschmacklich vermiesen.

Im Zuge der jetzigen Baumaßnahme werden in Kürze am Eingangsbereich des Weichser Friedhofs noch zwei Transporthilfen mit Pfandrückgabe als besonderer Service für die Grabbesitzer zur Verfügung gestellt.

nef

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