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Über 7000 Liter Öl-Wasser-Gemisch pumpte das THW aus der Weichser Kläranlage ab. 

Anlage könnte immer noch kippen

Weichser Kläranlage: Noch keine Entwarnung nach Heizöl-Verschmutzung

Noch haben die Ermittler keine neuen Erkenntnisse zur Ursache der Ölverschmutzung in der Weichser Kläranlage offen gelegt.

Wie berichtet, hatte Betriebsleiter Rupert Nebl amSamstag festgestellt, dass über das Kanalsystem über 100 Liter Heizöl in die Kläranlage gelangt war. Zahlreiche Hilfsorganisationen waren schnell vor Ort, das THW pumpte über 7000 Liter Öl-Wasser-Gemisch aus der Anlage ab.

Kläranlagen-Betriebsleiter Rupert Nebl erklärte gestern, dass im Auslauf des geklärten Klärwassers in die Glonn in den eigens installierten Ölauffängern glücklicherweise bisher keine Heizölrückstände festgestellt wurden. Dagegen haben sich die Werte der Kläranlage von Sonntag auf Montag nochmals verschlechtert. Von einer Entwarnung, dass die Anlage „kippen“ könnte, kann noch keine Rede sein, sagte Nebl. Auch der Ölgeruch ist immer noch wahrnehmbar. Vorsichtshalber hat man deshalb am Montagnachmittag neuen Impfschlamm in das Belebungsbecken hinzugefügt. Es handelt sich dabei um frische Bakterien, die die Anlage nach dem Heizölschaden wieder in optimale Verhältnisse bringen sollen. Über den Stand der polizeilichen Ermittlungen gibt es noch keine neuen Erkenntnisse.

Werner Kerzel, Geschäftsleiter im Weichser Rathaus: „Nach derzeitigem Stand handelt es sich ,nur‘ um einen Sachschaden an der Kläranlage, nicht aber um eine Umweltstraftat, da Gott sei Dank bisher kein Öl in die Glonn gelangt ist.“ Heinz Nefzger

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