Nur eine Million für das Leitungsnetz

Wirtschaftsplan für den Eigenbetrieb abgesegnet

Petershausen -  Einmütig haben die Mitglieder des Petershausener Werkausschusses dem Wirtschaftsplan 2016 für den Eigenbetrieb der Gemeinde Petershausen für alle Projekte bis einschließlich 2019 zugestimmt

Er besteht aus zwei Teilen, den Bereichen Trinkwasser und Abwasser einschließlich Regenwasser. Für 2016 rechnet Werkleiter Alexander Wiringer mit Einnahmen aus den Wassergebühren in Höhe von 499 000 Euro für rund 271 500 Kubikmeter Wasser.

Die Abgabemenge blieb in den vergangenen acht Jahren auf niedrigem Niveau konstant. 2015 war allerdings laut Wiringer Dank der Hitzeperiode ein gutes Jahr. Wenn das Danuvius-Demenzpflegeheim in Petershausen fertig ist, hofft er erneut auf eine Zunahme. Auch Beiträge aus dem Gewerbegebiet Eheäcker werden wohl zu Buche schlagen. Für 2016 rechnet Wiringer mit einem Überschuss von 41 000 Euro.

Ins Leitungsnetz will der EGP nur noch eine gute Million Euro stecken, nach 2,2 Millionen 2015. Denn große Projekte sind abgeschlossen. Heuer kommt noch die Glonn-Querung zwischen Heimweg und Freisinger Straße für insgesamt 310 000 Euro dran. Der Ringschluss zwischen Kollbach und Asbach mit 400 000 Euro kommt erst 2017. Dagegen fallen heuer noch insgesamt 440 000 Euro für die Eheäcker an. 180.000 Euro sind für verbesserte Leitungen in der Petershausener Ortsmitte vorgesehen. Der höhere Druck für Kollbachs Wasserleitungen (190 000 Euro) wird erst 2017 geschaffen, und das verbesserte Leitungsnetz in der Bahnhofstraße zwischen Kreisel und Pertrichplatz mit insgesamt 235 000 Euro Kosten gar erst 2018.

Vom im Jahr 2015 genommenen Kredit in Höhe von 1,8975 Millionen Euro wurden erst 400 000 Euro abgerufen. Heuer ist ein neuer Kredit in Höhe von 638 000 Euro geplant. Die EGP-Gesamtschulden für das Wasser steigen so bis zum Ende des Finanzierungszeitraums auf 2,258 Millionen Euro.

Beim Abwasser kalkuliert Wiringer für 2016 mit Gebühren von insgesamt 540 000 Euro. Dem stehen Ausgaben gegenüber von 50 000 (im Vorjahr 28 000) Euro für den Unterhalt der Kläranlage, 70 000 (25 000) Euro zum Behandeln des Klärschlamms, erstmals 180 000 Euro für das Sanieren der Kanäle, aber nur 15 000 (50.000) Euro für deren Unterhalt. 2016 kalkuliert Wiringer beim Abwasser mit einem Defizit von 113 400 Euro.

530 000 Euro Beitragseinnahmen sollen aus Eheäcker-Anschlussgebühren (2015: 900 000) kommen. In den Folgejahren geht Wiringer von je 100 000 Euro aus.

2016 plant das EGP 320 000 Euro für Erneuerungen des Kanalleitungsnetzes. Ein erneuerter Regenwasserkanal in der Ortsmitte wird 295 000 Euro verschlingen, neue Belüfter an der Kanalanlage in Petershausen 85 000 Euro und neue Maschinen für die Kläranlage 70 000.

Für im Bau befindliche Anlagen ist eine Million vorgesehen. So wird das Schmutzwasserpumpwerk Asbach mit 400 000 Euro und der Kanalbau für Hausanschlüsse und ein Regenwasserrückhaltebecken im Baugebiet Eheäcker 580 000 Euro kosten. Dafür sind 2016 erstmals seit 2009 Kredite in Höhe von 625 000 Euro geplant.

rds

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