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Der Wertstoffhof bleibt - noch

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Taxa - Die Bürger in Taxa wollen ihren Wertstoffhof loswerden. Der Gemeinderat lehnet solch einen Antrag ab - noch. Denn es gibt Überlegungen, aus der landkreisweiten Solidargemeinschaft in Sachen Wertstoffhöfe auszusteigen.

Anton Fischer aus dem Ortsteil Taxa hatte bei der letzten Bürgerversammlung im vorigen Jahr den Antrag gestellt, den Wertstoff in Taxa woandershin zu verlegen. In der jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat dem Antrag nun eine Absage erteilt. Der Gemeinderat und ein zu diesem Thema sichtlich verärgerter Bürgermeister Brandmair sehen keinen Handlungsbedarf. Aber das Thema dürfte noch nicht beendet sein.

Fischer hatte bereits vor mehr als einem Jahr den gleichen Antrag gestellt und hatte bisher keine Antwort von der Gemeinde erhalten. Nun aber hat Konrad Brandmair vor der Sitzung beim Landratsamt Dachau angefragt. Vom Sachgebiet kommunale Abfallwirtschaft erhielt er die Antwort, dass der Landkreis keine Möglichkeit für einen Rückzug aus Taxa sieht, sondern sogar langfristig mit Taxa plant. Der Landkreis betreibt ein Netz aus Wertstoffhöfen in allen Gemeinden im gesamten Landkreis. Die Grundstücke gehören den Gemeinden und sind vom Landkreis langfristig gepachtet oder werden vom Landkreis gekauft wie unlängst in der Gemeinde Pfaffenhofen.

In Odelzhausen gibt es jetzt Bestrebungen aus dieser Solidargemeinschaft auszusteigen und damit ein vom Kreisrat beschlossenes Entsorgungskonzept ins Wanken zu bringen. Gemeinderätin Johanna Winkler (FW) stellte während der Diskussion in den Raum, den Pachtvertrag mit dem Landkreis zu kündigen.

Ein Rückbau des Wertstoffhofes in Taxa ginge zu Lasten der Gebührenzahler im ganzen Landkreis und würde rund 150 000 Euro kosten.

(sm)

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