Beeindruckt: Konrad Wagner (l.) und Martin Heitmeir. Foto: kn

Widerstand gegen Windkraft flächendeckend

Altomünster - Der Widerstand gegen Windkrafträder in der unmittelbaren Umgebung ist im Raum Altomünster/Odelzhausen flächendeckend.

Der Vorsitzende der Bürgerinitiative Unser Wald, Martin Heitmeir, hat zusammen mit Vertretern der BI und Hohenzeller Einwohnern Bürgermeister Konrad Wagner insgesamt 1224 Unterschriften von Bürgern übergeben, die gegen den Bau von Windkraftanlagen im Adelzhauser Forst protestieren.

Bürgermeister Wagner zeigte sich von der Vielzahl der Unterschriften beeindruckt. Er nutzte die Gelegenheit, um die Anwesenden über die Sachlage zu informieren: „Da der gemeinsame Flächennutzungsplan im Landkreis Dachau bröckelt, beschränkt sich die Mitsprache bei der Flächennutzungsplanung für Windkraft der Gemeinde Odelzhausen von Seiten Altomünsters lediglich auf eine nachbarschaftliche Einflussnahme.“

Wagner wies auf die Vorstellung des Entwurfs des Flächennutzungsplanes für Windkraft der Firma Brugger in der Gemeinde Altomünster hin. Hier wird im Rahmen der öffentlichen Gemeinderatssitzung am heutigen Dienstag, 27. September, eine Feinabstimmung stattfinden. Altomünster hat dann etwa ein Jahr Zeit, um geeignete Standorte auszuweisen. „Klares Ziel ist, Firmen wie Uhl und Ostwind fernzuhalten. Die Planung soll gemeinsam mit den Bürgern erfolgen und die Wertschöpfung hierbei in der Gemeinde bleiben“, so Wagner.

Ob später bei den Bebauungsplänen Details, wie z.B. Windgeschwindigkeiten, geprüft werden, war noch nicht bekannt. Gerade der Standort Adelzhauser Wald ist in dieser Hinsicht besonders kritisch: „Im gesamten Landkreis Dachau gibt es keinen Fleck mit niedrigeren Windgeschwindigkeiten. Die Verantwortung gegenüber den Menschen, welche sich an dem Ausbau der erneuerbaren Energien mit ihren privaten Investitionsgeldern beteiligen, muss auch Sache der Lokalpolitik sein“, erklärt Martin Heitmeir.

dn

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