Genauso engagiert zur Sache gehen wie im jüngsten Heimspiel gegen die HSG Fichtelgebirge (Foto) wollen die ASV Handballfrauen im Match gegen Winkelhaid. Foto: dan

ASV will den Hinspieltriumph bestätigen

Dachau - Eine Woche nach der 20:28-Pleite in Ismaning bestreiten die Bayernliga-Handballfrauen des ASV Dachau am Samstag um 16 Uhr das Heimspiel gegen den TSV Winkelhaid.

„An das Hinspiel denken wir alle noch gerne zurück“, so ASV-Pressesprecher Hans Albrecht. „Mit dem 23:22-Auswärtssieg unserer Damen war damals ja nun wirklich nicht zu rechnen.“ Die Vorzeichen für einen neuerlichen Erfolg über den Tabellenneunten der Bayernliga stehen aber, so Albrecht ehrlich, „nicht allzu günstig, auch wenn wir diesmal in eigener Halle antreten dürfen.“

Winkelhaid spielte bisher zwar auch nur eine eher durchschnittliche Saison, der TSV liegt aber im Zwischenklassement deutlich vor den Dachauerinnen. Der Vorsprung des Tabellenneunten auf den Tabellenelften vom Stadtwald beträgt, nach Minuspunkten gerechnet, bereits fünf Punkte. Winkelhaid hat bisher ein Spiel weniger absolviert als der ASV Dachau, das ausgefallene Spiel gegen Neuaubing wird erst am 16. April in Winkelhaid nachgeholt.

Angeführt von so starken Spielerinnen wie Konny Beck, Sandra Christlein und Nina Custovic präsentiert sich der TSV Winkelhaid als gut eingespieltes Kollektiv, das zudem auf zwei gute Torhüterinnen bauen kann. Winkelhaid ist sicherlich auch in der Georg-Scherer-Halle ein Erfolg zuzutrauen, auch wenn der ASV Dachau im jüngsten Heimspiel gegen die HSG Fichtelgebirge gezeigt hat, dass man über bedingungslosen Kampf in der Bayernliga gegen ein spielstarkes Team zum Erfolg kommen kann. Gerade deshalb ärgert sich Albrecht immer noch über die darauffolgende Niederlage in Ismaning: „Auch dort haben wir in der ersten Halbzeit eine ansprechende Leistung geboten. Vielleicht gelingt es ja im Heimspiel gegen Winkelhaid, durch ruhiges und geduldiges Spiel im Angriff die Gästeabwehr unter Druck zu setzen und sie so zu Fehlern zu verleiten. Schaffen wir das, ergeben sich Torchancen ganz von selbst.“

Die eigenen Angriffe lange auszuspielen, das war das ASV-Konzept, das im Hinspiel in Winkelhaid zum Erfolg geführt hat. Albrecht: „Kommt dann noch eine gute Abwehrleistung im Feld und eine entsprechende Torhüterleistung dazu, dann sollte ein weiterer Heimerfolg drin sein. Und diese Punkte könnten wir derzeit wirklich sehr gut gebrauchen.“ (ge)

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