Wie geht es auf einem bayerischen Hofladen zu? Holger Weller (links) und Christine Weller (hinten rechts) beantworteten diese Frage bei einem Rundgang mit ihren Gästen. foto: ink

Wissenswertes von den Wellers

Bergkirchen - Vor 20 Jahren war Biolandwirtschaft noch Neuland in Bergkirchen. Zu der Zeit nahmen die Besitzer des Weller-Hofes „Beim Müller“, Christine und Holger Weller, ihre Arbeit auf.

Zunächst fand der Verkauf an der Haustür statt, längst gibt es einen professionellen Hofladen, denn der Konsum von Biowaren hat sich bei einzelnen Lebensmitteln sogar vewrzehnfacht, wie die Wellers wissen. Nun machten 18 Schüler und eine Lehrkraft einer Fachschule für Agrarwirtschaft aus Nordhorn an der holländischen Grenze auf ihrem Weg nach München in Bergkirchen Station. Die Gruppe interessierte sich speziell für die Direktvermarktung, denn die jungen Leute sind in der Regel Nachfolger in landwirtschaftlichen Betrieben.

Während die Arbeitsschwerpunkte bei den Wellers in der Tierhaltung mit Kleingruppen samt Vermarktung liegen, passiert das im Gegensatz dazu in den niedersächsischen Betrieben mit Ackerbau und Tierhaltung im größeren Stil. Nach einer bayerischen Brotzeit standen bei einem Betriebsrundgang Erzeugerpreise, Flächennutzung und die unterschiedlichen Produktionsbedingungen in den beiden Bundesländern zur Diskussion.

Über „die gelungene, informative Begegnung“ freuten sich Gäste und Gastgeber gleichermaßen.

Ingrid Koch

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