Wolfgang Moll ist aus der CSU-Fraktion ausgetreten.

Wolfgang Moll verlässt CSU-Fraktion

Konsequenz aus Differenzen gezogen

Dachau – Wolfgang Moll hat die CSU-Stadtratsfraktion zum Jahreswechsel verlassen. Wegen verschiedener Differenzen. 

Sein Stadtratsmandat wird er als Parteiloser weiterhin wahrnehmen, obwohl er die CSU nicht verlassen werde, sondern die Mitgliedschaft in der Partei nur ruhen lasse, so Moll gestern. Auch sein Amt als Stadtratsreferent für Tourismus und Städtepartnerschaft werde er fortführen.

Über die Gründe für seinen Austritt aus der Fraktion hält sich Wolfgang Moll bedeckt. Es habe Differenzen bei der Kommunikation in der Landkreis-CSU untereinander sowie nach außen gegeben. Auch habe sich „die Situation in der Fraktion zugespitzt“, so Moll. Ins Detail wolle er öffentlich nicht gehen. Inhaltlich liege er mit der CSU in Stadt und Landkreis nicht weit auseinander“.

„Es ist auch bis auf Weiteres nicht vorgesehen, mich einer anderen Partei oder politischen Vereinigung anzuschließen“, schreibt Moll in einem Brief an seine ehemaligen CSU-Kollegen. „Dazu fühle ich mich sowohl dem Wähler wie auch der CSU gegenüber verpflichtet.“

Moll betont, es habe eine „konstruktive Unterredung“ mit der CSU-Spitze gegeben. Mit dabei waren der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath, Landrat Stefan Löwl sowie Tobias Stefan und Dr. Dominik Härtl.

In einer gemeinsamen Pressemitteilung mit dem FDP-Stadtrat Jürgen Seidl erklärt Moll, dass er mit Seidl eine Ausschussgemeinschaft eingehen werde. Seidl hat die bisherige Ausschussgemeinschaft mit der Fraktion der Bürger für Dachau verlassen.

tol

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