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Auch das Prinzenpaar wirbelte durch den Zieglerbräu.

Skandal in der Altstadt

Zieglerbräu wegen Überfühlung geschlossen

Ruhige Musik, Herzerlluftballons, Kuschelbar: Kein Wunder, dass es auf dem Skandal-Fasching im Zieglerbräu zu einer Überfühlung kam. Bald meldeten Wirtin Andrea Schneider und Skandal-Frontman Andal Laubert: ausverkauft!

Andal Laubert verkündete: Wegen Überfühlung geschlossen.

„Wegen Überfühlung geschlosen“ stand auf dem Schild, das Andal Laubert vor dem Zieglerbräu am Freitagabend aufhing. Denn die Skandalparty mit seiner gleichnamigen Band „Skandal aus Bayern“ war komplett ausverkauft. Grund für die „Überfühlung“ waren vermutlich die ruhige Musik, die gemütlichen Sofas und die aufgehängten Herzchenluftballons in der Kuschelbar – eine Idee von Andal Laubert, um der heutigen „Dauerbeschallung auf Partys“ und dem „Handytippen“ entgegenzuwirken: „In der Kuschelbar mit Flirtfaktor können die Leute wieder ins Gespräch kommen. Und zwei, die sich gern haben, können da einfach ein bisschen chillen.“ 

Denn gemeinsam mit Quetscher Schorsch, Schlagzeuger Skid, Gitarrist Sascha, Bassist Gotsche und Tontechniker Harry heizte „Rampensau“ Andal Laubert den rund 560 feierwütigen Faschingsfans mächtig ein: Über Rammstein, Schlager, Country und aktuelle Hits mischten sie die Musikrichtungen bunt durcheinander, so dass für alle Generationen und Musikgeschmäcker etwas dabei war. Wer sich zwischendrin vom wilden Tanzen im großen Saal wieder etwas ausruhen wollte, konnte sich in die ruhigere Nightclub-Bar oder in das Kuschelzimmer zurückziehen. 

Zu späterer Stunde trat auch die Faschingsgarde „Dancing Diamonds“ und das Prinzenpaar Anika I. und Simon I. auf, so wie es eben früher auf den Faschingsbällen auch war. Die erste Skandal-Faschingsparty wird nicht die letzte gewesen sein, sondern soll zu einer Institution im Dachauer Fasching werden, so Andal Laubert.

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