Hermann Eschenbecher will 2014 Indersdorfer Bürgermeister werden.   kn

Zwei Kandidaten für Kreitmeir-Nachfolge

Indersdorf - In Indersdorf bewerben sich bereits zwei Gemeinderatsmitglieder um das Bürgermeisteramt 2014: Hubert Böck (SPD) und Hermann Eschenbecher (CSU).

Nominierungsversammlungen sind noch nicht in Sicht, und doch gibt es in einigen Gemeinden des Landkreises schon Bewerber um Bürgermeisterposten. In Markt Indersdorf wird ja Josef Kreitmeir von den Freien Wählern aus Altersgründen nicht mehr antreten, und zuletzt hatte die Gerüchteküche Hochbetrieb, dass es gleich einige Kandidaten gibt, die sich um die Nachfolge bemühen. So wurde Gemeinderatsmitglied Hubert Böck von der SPD ins Gespräch gebracht, der schon 2008 gegen Kreitmeir angetreten war. Zwar ist der 47-Jährige noch nicht offiziell nominiert worden, allerdings hat sich jetzt die Mitgliederversammlung der SPD vor einer Woche für den Kandidaten Böck ausgesprochen.

Nun macht in Indersdorf die Runde, dass ein weiterer Gemeinderat Interesse am Chefsessel in der Gemeinde hat: Hermann Eschenbecher. Der 48-jährige CSU-Gemeinderat bestätigte seine Ambitionen gestern auf Anfrage: „Ich bin in letzter Zeit von verschiedenen Seiten angesprochen worden, ob ich’s mir nicht vorstellen könnte. Ich muss gestehen, ich würde es gerne machen, zumal mir die Verwaltung ja nicht fern liegt.“ Der 1. Kriminalhauptkommissar, der in der Verbrechensbekämpfung im bayerischen Innenministerium beschäftigt ist, ist Diplom-Verwaltungswirt.

Vor der letzten Kommunalwahl hatte Eschenbecher ja schon einmal einen Anlauf gestartet, war allerdings bei der CSU-internen Nominierung denkbar knapp am Ortsvorsitzenden Charly Böller gescheitert, der dann wie Hubert Böck gegen Amtsinhaber Josef Kreitmeir keine Chance hatte. Ob der ehemalige Präsident des Faschingskomitees - er trat vor zwei Jahren aus privaten Gründen zurück - für die CSU antreten wird, lässt Eschenbecher wohl auch deshalb offen. (tor)

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