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Gut gelaunte Schönbrunner Schwestern im Gespräch mit Bürgermeister Dieter Kugler (l.) und Altbürgermeister Sepp Westermayr.

Schönbrunner Dorffest

Buntes Programm an zwei tollen Tagen

Schönbrunn - Das zweitägige Schönbrunner Dorffest, veranstaltet vom Franziskuswerk, hat Magnetfunktion. An beiden Tagen herrschte am Dorfplatz und rund herum Hochbetrieb. Mehrere Tausend Besucher kamen.

Was in größeren Orten die Volksfeste sind, das ist in Schönbrunn nun schon im zweiten Jahr das Dorffest, der Nachfolger der legendären Sommerfeste. Nicht zuletzt durch eine Vielzahl von Sponsoren war es möglich, eine Programmvielfalt zu bieten, von denen Veranstalter ähnlicher Feste nur träumen können. Besonders bewährt hat es sich, Gästen, die mit der S-Bahn anreisten, das ganze Wochenende über Shuttlebusse von Röhrmoos nach Schönbrunn anzubieten.

Gut angenommen wurde auch das große Mitmachprogramm zum Nulltarif. Hier war für jeden etwas dabei: So konnten sich die vom Job Gestressten in der Wellness-Oase entspannen, Kreative in der kunterbunten Glashütte ihrer Fantasie freien Lauf lassen oder Fußballbegeisterte Tricks mit dem runden Leder erlernen. „Spiel und Spaß ohne Grenzen“ lautete das Motto für die vielen Kinder unter den Besuchern. Die Heilerziehungspflegeschule hatte zum Zielwerfen und zum Wasserbombenfüllen eingeladen, , wer wollte konnte nach Drachenkristallen suchen oder an der Lego-Baustelle mit Riesenklötzen kleine Wolkenkratzer errichten.

Ein Highlight war heuer die interaktive Schnitzeljagd, die von Schülern und Lehrern der Johannes-Neuhäusler-Schule vorbereitet wurde: Eine App aufs Smartphone oder Tablet laden, und schon konnte die Schnitzeljagd quer durch Schönbrunn losgehen. Schönbrunner Schwestern luden derweil zum Würfeln und zum Spickern ein.

Im Mittelpunkt des Festes stand die Musik und das Tanzen, dargeboten von mehr als ein Dutzend Gruppen. Die größte Resonanz erfuhr am Samstagabend die Partyband Skandal aus Bayern, die sich vom Regen nicht beeinflussen ließ und vor Hunderten von Fans die Hauptbühne rockte.

Was beim Dorffest gar nicht fehlen durfte, war natürlich die örtliche Blaskapelle Schönbrunn, die nach dem Sonntagsgottesdienst für mehrere Stunden den Ton angab und mit dem Herzog-Albrecht-Marsch das gemütliche Programm eröffnete.

Monsignore Michael Bartmann, der den feierlichen Gottesdienst in der St.-Josef-Kirche zelebrierte, hatte noch einen weiteren Grund zum Feiern: seinen 61. Geburtstag, zu dem ihm Franziskuswerk-Geschäftsführer Markus Tolksdorf gratulierte.

Eine besonders gute Note verdiente sich das Dorffest bezüglich des kulinarischen Angebots, das von Steckerlfisch, Hendl und Rollbraten bis hin zu Spareribs und fleischlosen Spezialitäten wie den Veggie-Burger reichte. Für die „Süßen“ gab’s Crêpes und Eis, und das Café „Zur Schmiede“ lud zu Cappuccino und Kuchen ein.

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