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Schwerer Lkw-Unfall mit glimpflichen Ausgang

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Von: Robert Langer

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Komplett zerstört wurde der vordere Bereich des ungarischen Lkw. © Thomas Gaulke

Glimpflich verlief ein schwerer Lkw-Unfall am Donnerstag gegen 10 Uhr auf der A 99 in Höhe der Rastanlage Vaterstetten. Die Aufräumarbeiten dauerten jedoch mehrere Stunden.

Vaterstetten  - Ein 54-jähriger deutscher Lkw-Fahrer, auf der A 99 in Richtung Norden unterwegs, musste mit seinem 7,5-Tonner wegen eines Staus abbremsen. Der hinter ihm fahrende 47-jährige ungarische Sattelzugfahrer musste ebenfalls stark bremsen, um rechtzeitig zum Stehen zu kommen. Der 48-jährige Fahrer eines ebenfalls  ungarischen Sattelzug übersah den Stau und knallte laut Polizei vermutlich beinahe ungebremst in die stehenden Fahrzeuge. Hierbei wurde der vordere Teil des Sattelzugs komplett zerstört. Diesel floss über die komplette Fahrbahnbreite. 

Der Fahrer des hinteren Lkw wurde laut Polizei durch den Aufprall in seiner Fahrerkabine eingeklemmt und musste von  der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug befreit werden. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Münchner Klinikum geflogen. Nach ersten Erkenntnissen wurde der Mann jedoch nur leicht verletzt und kam glimpflich davon.

Es entstand ein Gesamtschaden im niedrigen sechsstelligen Bereich. Die Autobahn war in diesem Bereich bis 12.30 Uhr für die Bergungs- und Aufräumarbeiten komplett gesperrt. Anschließend erst konnte der linke Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden. Gegen 13.30 Uhr war die Unfallstelle dann komplett geräumt. Der Verkehr wurde zwischenzeitlich an der Unfallstelle durch die Rastanlage auf einer Spur vorbei geleitet. Durch die Vollsperrung bildete sich ein acht Kilometer langer Rückstau. An der Unfallstelle waren die Freiwillige Feuerwehr Vaterstetten, Parsdorf-Hergolding, Weißenfeld, Haar, Grasbrunn und die Kreisbrandinspektion München, das THW sowie die Autobahnmeisterei Hohenbrunn eingesetzt.

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